Gewichtheben AC Mutterstadt ohne Topheber in Samswegen

Bundesligapremiere: Yekta Jamali wird in Samswegen heben.
Bundesligapremiere: Yekta Jamali wird in Samswegen heben.

Die Voraussetzungen für den Auswärtskampf (Samstag, 18 Uhr) beim SSV Samswegen könnten besser für die Gewichtheber des AC 1892 Mutterstadt sein. Die Staffel muss nämlich auf einen ihren Topheber verzichten.

Der deutsche Olympiakandidat Max Lang geht in den nächsten Tagen bei einem wichtigen Qualifikationskampf im katarischen Doha an die Eisen. „Das Fehlen von Max ist natürlich eine absolute Schwächung für unser Team, die wir kaum auffangen können. Allerdings fehlt bei Samswegen auch ihr Leistungsträger Roberto Gutu aus dem gleichen Grund. Jetzt müssen es die anderen Athleten richten. Das haben sie Max versprochen“, berichtet Mutterstadts Sportlicher Leiter Stefan Mohr.

Die Mutterstadter Hoffnungen ruhen unter anderem auf der junge Iranerin Yekta Jamali. Die aus dem Iran vor zwei Jahren nach Deutschland geflüchtete 19-Jährige feiert in Samswegen ihre Bundesligapremiere. Der bulgarische Vize-Weltmeister Hristo Hristov soll zudem über 170 Kilopunkte einbringen. Die Engländerin Sarah Davies erhält diesmal eine Verschnaufpause.

Breuer im Aufgebot

Daneben gehen für den ACM Nina Schroth, Björn Hertrampf, Daniel Siegel und die junge Amelie Breuer auf die Bühne. Auch für die 16-jährige frischgebackene deutsche Jugendmeisterin ist der heutige Wettkampf die Feuertaufe im Gewichtheber-Oberhaus. Rund 90 Kilopunkten Breuers wären bei ihrer Premiere ein ordentliches Ergebnis. In dieser Besetzung wird das AC-Sextett natürlich nicht an die über 800 Kilopunkte gegen Speyer herankommen. Realistisch sind plus/minus 720 Kilopunkte. Das könnte vielleicht sogar für die ersten Saisonpunkte reichen.

„Mehr personelle Möglichkeiten haben wir aktuell nicht. Trotzdem traue ich unseren Athleten etwas Zählbares beim mehrfachen deutschen Meister zu. Samswegen wird aktuell auch nicht seine besten Leute an die Hantel bringen können. Es wird auf jeden Fall spannend im Osten zugehen“, erklärt Stefan Mohr.

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