Ludwigshafen
700 Besucher bei BASF-Erlebnissamstag
Sven Heppes strahlte zum Saisonende: „Wir waren wieder komplett ausgebucht.“ An allen vier Samstagen in diesem Jahr waren jeweils die maximal zulässigen 700 Gäste ins Besucherzentrum gekommen, nutzten die Gelegenheit zu themenbezogenen Werksrundfahrten oder experimentierten mit den technischen Möglichkeiten im immer wieder neugestalteten Besucherzentrum. „Gerade das Thema Nachhaltigkeit haben wir neu mit eingebaut“, erläuterte der Leiter des Zentrums. Auch alle anderen Ausstellungsbereiche würden auf dem neuesten Stand gehalten. „Das Werk ist in einem steten Wandel, das wollen wir auch hier auch abbilden.“
Das gilt auch für die interaktive Übersicht über das heutige Stammwerk, wie praktisch alles im Besucherzentrum per Touchscreen oder noch moderner zu bedienen. Neuerungen sind dort schnell eingearbeitet. Allzu viel Besucher tummelten sich am Samstag trotzdem nicht im Zentrum an Tor zwei. Es sind besonders die Werksrundfahrten, die die Besucher interessieren, und zwar Werksangehörige und externe Gäste gleichermaßen. „Viele, die schon lange hier beschäftigt sind, sind stolz darauf und wollen der Familie einmal zeigen, wo sie arbeiten“, nennt Heppes einen Grund.
Besucher aus Frankfurt
Besucher von außerhalb – nicht nur aus dem unmittelbaren Umfeld oder der Metropolregion – treibe hingegen vor allem die Neugier zur BASF. „Wir hatten auch Anmeldungen aus einem weiteren Umkreis bis nach Frankfurt“, blickte er auf die Statistik. Wobei zum Abschluss eine der angebotenen Touren besonders beliebt war: „Die Werksrundfahrten mit anschließender Führung durch die Weinkellerei waren am schnellsten ausgebucht“, sagte Heppes lachend.
Aber auch für das Motto „Nachhaltigkeit in der Chemiestadt BASF“ gab es für Kurzentschlossene nur noch mit Glück Plätze. „Eigentlich sind wir auch hier ausgebucht, aber es kann natürlich immer zu kurzfristigen Absagen kommen.“ Wer keinen Platz mehr ergattert hatte, konnte sich diese Nachhaltigkeit wenigstens im Besucherzentrum selbst näherbringen. Beispielsweise am Styropor, das mittlerweile aus recyceltem Plastik hergestellt werden kann.
Nun verfallen die beliebten Erlebnissamstage erst einmal in den Winterschlaf, aus dem sie am 9. März 2024 wieder erwachen. „Wir werden die neuen Termine intern und extern natürlich rechtzeitig im Vorfeld kommunizieren“, kündigte Heppes an.