Ludwigshafen 50 Bäume fallen in Oggersheim

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Im Nachgang zum BASF-Unglück hat Feuerwehr-Chef Peter Friedrich im Ortsbeirat Oggersheim gestern noch einmal unterschiedliche Warnsysteme vorgestellt. Außerdem berichteten Vertreter der Stadt, welche Investitionen Ludwigshafen in den Jahren 2017 und 2018 für Oggersheim plant. Die höchste Summe soll in die Integrierte Gesamtschule (IGS) Ernst Bloch fließen.

Jeweils drei Millionen Euro sind 2017 und 2018 von der Stadt für die IGS Ernst Bloch angesetzt. Hinzu kommen Zuschüsse vom Land. An der Schule muss vor allem in den Brandschutz investiert werden, auch marode Fenster werden ausgetauscht und Fassadenarbeiten erledigt. Wie Joachim Kazik aus dem Bereich Gebäudemanagement außerdem erläuterte, soll längerfristig auch in die naturwissenschaftliche Ausstattung der Schule investiert werden. Während des ersten Bauabschnitts, der 2017 beginnen sollen, soll es ein dreigeschossiges Ausweichquartier für die Schüler geben, die derzeit im Hauptgebäude untergebracht sind. Die Stadt plant für 2017 rund 5,5 Millionen Euro Investitionen im Stadtteil Oggersheim, für das Jahr 2018 sollen es 6,1 Millionen Euro sein; also insgesamt rund 11,6 Millionen Euro. Ein Teil davon fließt in Straßenbauarbeiten. Unter anderem soll 2017 der zweite Bauabschnitt beim Ausbau des Brückelgrabens beginnen. Dafür sind 440.000 Euro von der Stadt vorgesehen. Mit Blick auf die Explosion in der BASF am 17. Oktober hatte die CDU in einer Anfrage darum gebeten, noch einmal über das Warnsystem in der Stadt zu sprechen. Feuerwehr-Chef Peter Friedrich berichtete, dass in der Stadt „auch weiterhin auf Sirenen gesetzt werde“, auch wenn diese „am Ende ihrer Leistungsfähigkeit“ seien. Damit meint Friedrich vor allem deren akustische Leistung – etwa wegen des Verkehrslärms und mehrfach verglaster Scheiben in den Wohnungen. In den nächsten Jahren werde es eine Umstellung auf „Hochleistungssirenen“ geben, sagte Friedrich. Im Stadtteil Oggersheim stehen vier von stadtweiten 37 Sirenen. Wie berichtet, wurden in ganz Ludwigshafen Bäume kontrolliert und entschieden, welche schadhaften Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. In Oggersheim sind das 50 Bäume, wie Ortsvorsteherin Barbara Baur (SPD) sagte. Die CDU-Fraktion hatte – bereits bevor die Baumliste veröffentlicht wurde – beantragt, abgestorbene oder entfernte Bäume auf dem Friedhof zu ersetzen. Die Antwort der Stadt darauf blieb für die Ortsbeiratsmitglieder ungenügend. Es gebe „interne Überlegungen“ zu neuen Anpflanzungen. Also nichts Konkretes. Ohnehin stehen am Friedhof in Zukunft Veränderungen an. Der Ortsbeirat hatte in der Vergangenheit den Bau von Fußgängerwegen vor dem Friedhof und die Umgestaltung des Parkplatzes gewünscht. Eine Kostenschätzung der Stadt dafür liegt bei etwa 170.000 Euro. Konkrete Pläne zur Umsetzung fehlen bislang. Ein für Oggersheim wichtiges Thema steht am Montag auf der Tagesordnung des Bau- und Grundstücksausschusses, wie Baur nach der Sitzung verriet: Der Platz vor der Trauerhalle soll nun endgültig nach dem früheren Ortsvorsteher Albin Fleck benannt werden. Dem hatte der Ortsbeirat bereits im Januar zugestimmt. |rxs

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