Landau Lukaskirche: Fest für die neue Orgel

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Die protestantische Lukaskirchengemeinde im Landauer Horstring hatte sich den Sonntag für ein Ereignis ausgesucht, das ihr in herausragender Erinnerung bleiben wird: Sie widmete ihre neue Orgel dem Dienst Gottes mit einem festlichen Gottesdienst.

Die neu erworbene Orgel erklingt zwar schon seit einigen Monaten; dass es erst jetzt zu dem Vorgang der liturgischen Unterbauung ihrer Zweckbestimmung kam, hing mit der Schwierigkeit zusammen, einen geeigneten Termin zu finden, der vorrangig auch mit der Arbeit ihres Organisten Thomas Leiner abzustimmen war, der die Lukasgemeinde bei der Suche nach einem geeigneten Instrument unterstützte und beriet. Nach den Worten von Pfarrer Volker Schönenberg, der seit sieben Jahren in der Gemeinde tätig ist, hatte diese sich lange Zeit über mit einem elektronischen Instrument begnügen müssen, das sie von der Nachbargemeinde im Stadtteil Mörlheim übernommen hatte samt seiner technischen Schwächen, die immer wieder auch Probleme bereiteten. Auch das neue Instrument ist eine elektronische, nicht eine Pfeifenorgel, deren Beschaffung die finanzielle Kraft der kleinen, annähernd tausend registrierte Mitglieder zählenden Gemeinde überstiegen hätte. Jahrelang hat sie Spenden und Gaben gesammelt, Aktionen unternommen und das große Ziel ins Auge gefasst, das ihr schließlich mit der Bereitstellung jener von ihr dabei erlösten 7000 Euro gelang, die für den Erwerb und die Einrichtung erforderlich waren. Zur Verstärkung und Ergänzung ist die Orgel mit einer Lautsprecheranlage verbunden, die ihr in den Räumen der Lukaskirchengemeinde nahe beim Danziger Platz einen würdigen Klang verleiht. Hersteller der neuen Orgel ist ein holländisches Unternehmen, dessen Angebot das Presbyterium den Vorzug vor einem weiteren gegeben hat. Die neue Orgel verfügt über Pedal und zwei Manuale und kann, wie Pfarrer Schönenberg betont, konzertant gespielt werden, wie sie dies mit anspruchsvollen Werken der Kirchenmusikliteratur bei entsprechenden Veranstaltungen bereits unter Beweis gestellt habe. Der Beschluss ihrer Beschaffung fiel bereits im Dezember, und die Entscheidung gerade für dieses Instrument sei der der Gemeinde neben dem Blick auf ihre finanziellen Fähigkeiten auch dadurch nahegelegt worden, dass die elektronische Orgel im Vergleich zur Pfeifenorgel, die immer wieder pflegerische Eingriffe erfordere, weitgehend wartungsfrei arbeite. Die musikalische Begleitung der Feierlichkeiten übernahm die Gemeindepädagogin Andrea Krauß mit Flötenspiel. Sie gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Schönenberg, der die Predigt hielt. (hd)

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