Landau kurz notiert: Landau legt Widerspruch gegen Fachmarktzentrum ein

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Die Stadt Landau hat erhebliche Vorbehalte gegen das in Rohrbach geplante Fachmarktzentrum. Wie wiederholt berichtet, soll das auf dem Areal des im Herbst 2015 geschlossenen Real-Marktes geschaffen werden. „Wir wollen eine attraktive Innenstadt und blicken kritisch auf eine großflächig geplante Einzelhandelsentwicklung vor den Toren unserer Stadt“, hatte Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) beim Neujahrsempfang am Sonntag gesagt, ohne das Rohrbacher Projekt konkret zu nennen. Die Stadt Landau sieht nicht nur die Verkaufsfläche von insgesamt fast 10.000 Quadratmetern kritisch, sondern vor allem, dass dort auch zentrumsrelevante Sortimente wie beispielsweise Kleidung angeboten werden sollen. Im Landauer Einzelhandelskonzept ist sehr restriktiv geregelt, dass alles, was innenstadtrelevant ist, auch nur in der Innenstadt verkauft werden darf, also auch nicht in den Landauer Gewerbegebieten D9 und D10. Deshalb hatte Landau auch den ansiedlungswilligen Sportartikelmarkt Decathlon ziehen lassen, der dann in Neustadt gebaut hat. Nach Ansicht der Landauer Stadtspitze hat das Rohrbacher Projekt „nachteilige Auswirkungen für den Standort Landau und die Einzelhändler in der Landauer Innenstadt“. Die Stadt prüft daher die Erfolgsaussichten von Rechtsmitteln gegen das Bauvorhaben und hat zur Fristwahrung bereits Widerspruch gegen die Baugenehmigung vom 1. Dezember 2016 eingelegt. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt erklärte gestern auf Anfrage, dass es für den Standort Rohrbach einen gültigen Bebauungsplan gebe, der ein Fachmarktzentrum zulasse. Daher sei keine weitere Genehmigung durch die Landes- oder Regionalplanung mehr erforderlich. Roman Heiligenthal, Präsident der Universität Koblenz-Landau, ist gestern vor dem Haushalts- und Finanzausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz sehr deutlich geworden. Nach Informationen der RHEINPFALZ hat er nicht nur die geringe Grundfinanzierung der Hochschule kritisiert, sondern auch den Umstand, sich wegen der schlechten Personalausstattung im Stellenplan immer wieder mit Befristungen behelfen zu müssen. Der Ausschuss beriet gestern über die Unibelange des neuen Etats. Bericht folgt |boe

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