Landau Fallschirmjäger helfen im Gesundheitsamt
Das Gesundheitsamt des Kreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bekommt ab heute (Mittwoch) Unterstützung der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung von Coronavirus-Infizierten. Das hat Landrat Dietmar Seefeldt am Vormittag mitgeteilt.
Er hatte vor wenigen Tagen im RHEINPFALZ-Interview gesagt, dass das Amt an seine Grenzen stoße. Nach Seefeldts Angaben werden 15 Soldatinnen und Soldaten im Gesundheitsamt helfen. Sie kommen vom Fallschirmjägerregiment 26 aus Zweibrücken und sollen zunächst den gesamten November über bleiben. „Wir sind dadurch in der Lage, auch in der aktuell angespannten Situation die Kontakte von positiv Getesteten möglichst eng nachzuverfolgen und entsprechende Maßnahmen wie Quarantäne und Tests zu veranlassen“, so der Landrat.
Der Landkreis Südliche Weinstraße hatte bei deutlich steigenden Fallzahlen vorsorglich einen Hilfeleistungsantrag bei der Bundeswehr gestellt. Die Aufgabe der Soldaten wird sein, positiv getestete Personen über ihr Ergebnis zu informieren und Folgemaßnahmen im Auftrag des Gesundheitsamtes auszusprechen, beispielsweise Quarantäne verhängen. Außerdem sollen sie Kontaktpersonen der Infizierten erfragen und beispielsweise Testungen veranlassen.
Die Soldaten sind am Vormittag geschult worden und haben schon am nachmittag ihre Arbeit aufgenommen.