Lokalsport Südpfalz „Zweiter Platz eine Top-Platzierung“
OFFENBACH (meyd). Als Vizemeister hat der TV Offenbach die Meisterschaft in der Handball-Pfalzliga abgeschlossen. Mit 33:31 (17:12) gewann er das letzte Saisonspiel gegen den TV Thaleischweiler.
Vor dem Spiel verabschiedete der TVO vier langjährige Säulen der Vereinsarbeit. Abteilungsleiter Jens Nord wird nach rund acht Jahren von Thorsten Fuchs abgelöst. Durch seine Tätigkeiten bekam die Administration der Handballabteilung einen fast professionellen Charakter. Auch die Trainerverpflichtungen von Tobias Job und Christoph Morio gehen auf sein Konto. Auch Martin Schnurr wurde verabschiedet, er war seit 2008 für die Organisation der Spieltage zuständig. Nach 15 Jahren wird Pressewart Peter Niekum seinen Posten in jüngere Hände übergeben. Außerdem verlässt Physiotherapeut Andreas Metz den Verein. Nach 13 Jahren übernimmt Christian Chambon-Bergeron seine Nachfolge. Obwohl das Spiel keine sportliche Brisanz mehr bot, zeigte der TVO eine konzentrierte Leistung. Die Gäste fanden mit ihrer 6:0-Deckung kaum Mittel gegen den wendigen TVO-Rückraum. Erst nach dem 4:1 durch Michael Pfalzer (5.) kam der TVT besser in die Partie. Sechs Minuten später vergab er die Chance auf den Ausgleich und fing sich einen Konter, das 7:5. In der 12. Minute bekam der Thaleischweilerer Dominik Schweizer die erste Zeitstrafe des Spiels. Offenbach zog auf 10:5 davon. Beim Stand von 17:12 ging es in die Kabinen. Mit der Zeit ließ der TVO den Gästen immer mehr Chancen und vergab selbst klare Tormöglichkeiten. Sechs Minuten vor dem Ende witterten die Gäste ihre Chance. Offenbach agierte oft zu träge und ließ den Gegner nach einem Tempogegenstoß über Dominik Schweizer auf 31:30 herankommen (57.). Doch der TVO raffte sich zusammen. Durch tolle Einzelaktionen zog er mit 33:30 davon. TVO-Coach Christoph Morio zeigte sich mit der Saisonleistung zufrieden: „Der zweite Platz ist eine Top-Platzierung, die Mannschaft hat eine sehr gute Entwicklung genommen.“ Björn Stoll, Trainer des TV Thaleischweiler, sprach von einem „attraktiven Spiel für die Zuschauer“, hätte aber gerne in seinem letzten Spiel als Trainer noch Punkte mitgenommen, „um vor der TS Rodalben zu stehen“.