Handball Wörther Sieg im Netz verschwunden
Wie immer hätten er und sein Partner vom HSV Albersweiler (Matthias Hutmacher sprang für Thorsten Kopp ein) den Spielberichtsbogen abgeschlossen und mit ihren Kennungen ins Netz geschickt – wo er bis gestern Nachmittag noch nicht angekommen war. Er habe in der ersten Hälfte viele Wörther Tore nach schnellem Anspiel gesehen. Hinten raus sei Wörth oft nah am Zeitspiel gewesen. Rot gab es für einen Wörther, weil er bei einem Gegenstoß den Speyerer Angreifer touchierte (59.). 50 Sekunden vor Schluss habe ein Wörther in Zeitnot von außen geworfen, der Torhüter habe gehalten. Speyer hatte Überzahl und die Chance auszugleichen. Friedel-Schwab rechnete damit, dass Speyer nach einem Time-out den siebten Feldspieler bringt. Was aber nicht passierte. Die Gastgeber kamen nicht mehr zum Abschluss.
„Wir standen 60 Minuten sehr gut in der Abwehr einschließlich unserer beiden Torleute. Im Angriff spielten wir mindestens 45 Minuten gut. Nur Anfang der zweiten Hälfte war es etwas statischer. Erst am Ende des Spiels kam bei uns Hektik auf, als Speyer seine drei Torleute dauernd wechselte. Wir vergaben in den letzten etwa vier Minuten zwei freie Chancen und einen Siebenmeter. Dadurch kam Speyer wieder heran“, teilte Wörths Trainer Adrian Constantinescu mit. Wie das Spiel ausgegangen sei? „Das ist egal, die Hauptsache – wir haben gewonnen.“