Lokalsport Südpfalz Schockzustand in der Kabine

«BILLIGHEIM-INGENHEIM.» Steffen Zoller hat beim Fußball-Bezirksligisten TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim die „Kündigung“ erhalten. Im Sommer trennen sich die Wege.
„In der Kabine herrschte schon ein Schockzustand. Es wurde geschwiegen“, sagt Zoller, der die Entscheidung des Vereins „verärgert“ aufgenommen hat: „Wir stehen auf Platz drei, da passiert so etwas nicht alle Tage.“ Einen sofortigen Rücktritt schloss Zoller aus: „Ich habe immer betont, dass ich hier super Jungs trainiere, die Gas geben, motiviert sind und mit denen ich super zusammenarbeite. Ich will die Runde so erfolgreich wie möglich zu Ende bringen.“ Während der Verein in Kürze den Nachfolger präsentieren will, lässt Zoller seine Zukunft offen: „Ich habe viel Zeit hier investiert, mein Privatleben hat gelitten. Ob ich da gleich wieder ein Traineramt übernehmen will, muss ich mir überlegen.“ Und weiter: „Es kann ja auch ganz schön sein, wenn man noch mal als Spieler einfach seine Tasche fürs Training packen kann, ohne sich viele Gedanken im Vorfeld machen zu müssen.“ Aber für Billigheim werde er ab Sommer nicht mehr spielen. Der Verein dankte Zoller für „fünf Jahre, in denen er als Spieler, Co-Trainer und Trainer sehr erfolgreich war.“ Einen Platz unter den besten fünf Teams nennt der Verein als Zielvorgabe für die Restsaison mit Zoller.