Lokalsport Südpfalz Mit der Leichtigkeit des Siegers

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«LANDAU.» Ausgelassen freuten sich die Spieler des Handball-Pfalzligisten HSG Landau/Land am Sonntagabend beim TuS Heiligenstein. Der 33:24 (14:11)-Sieg beendet eine lange Durststrecke und bringt sie in eine gute Position für das Kellerduell am Sonntag um 18 Uhr in der Landauer Sporthalle Ost mit dem TV Dahn. Sechs Punkte mehr haben der TV Wörth (33:29 gegen die TG Waldsee) und die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam, die in Kaiserslautern verlor.

Heiligenstein tat sich gegen hochmotivierte Landauer schwer. Diese gingen nach 2:4-Rückstand in Führung (Lukas Müller warf das 5:9, 17.). Nach der Halbzeit kam sie immer wieder über die Außen zu einfachen Toren, Paul Höflich erhöhte auf 13:22 (37.). Über einen hart erkämpften 33:29 (15:15)-Sieg über die TG Waldsee konnte sich der TV Wörth freuen. Man merkte Frank Schindlers Mannschaft an, dass nach drei Niederlagen in Folge Selbstvertrauen fehlte. Waldsee konterte: 4:8 (11.). Da klappte bei Wörth gar nichts. Als Marcel Dieners im Wörther Tor zwei Würfe hielt, konnten Philipp Wesper, Simon Zolk und Nicolas Kazek auf 7:8 verkürzen. Noch wurde es nicht besser, nach drei Fehlabgaben und riesigen Abwehrlücken fiel das 7:12. Bei 8:14 (22.) warf Jonas Lehnert einen Strafwurf leichtsinnig in die Hände des Torwarts. Trainer Schindler nahm Lehnert vom Feld und ordnete für den Spielmacher der Gäste, Jonas Eckrich, vorgezogene Deckung an. Denis Krieg (TGW) auf der Bank erhielt eine doppelte Zeitstrafe. Wörth traf sechsmal (15:15). Wesper erzielte in der 37. Minute das 20:19, die erste Führung der Gastgeber. Nach dem 25:22 fiel das 25:25, 26:26 und 28:28. In den letzten vier Minuten legte Wörth einen Endspurt hin, an dem Lehnert und Maurice Schumacher mit jeweils drei Treffern großen Anteil hatten. „Die Manndeckung zeigte Wirkung. Wir konnten das Spiel drehen und haben beim Gegner dann auch zahlreiche technische Fehler provoziert. In der zweiten Halbzeit haben alle meine Spieler gekämpft – auch die von der Bank kamen. Der Einsatz wurde belohnt. Ich hoffe, dass wir aus der mentalen Krise jetzt raus sind“, meinte Frank Schindler. Bei der SG OBK fiel der Kommentar von Trainer Jens Zwißler nach der 25:27 (11:14)-Niederlage bei der MSG TSG/1. FC Kaiserslautern knapp aus: „Die Mannschaft muss wissen, in welche Richtung sie will.“ Leider sei im Moment irgendwie der Wurm drin. 24 Fehlwürfe und einige unnötige Ballverluste, dazu zehn Zeitstrafen lassen erahnen, wie schwierig sich das Spiel für OBK gestaltete. Dabei hielt Timo Bauchhenß im Tor wieder sehr stark, er parierte drei Siebenmeter. Nicolas Rösler von den Gastgebern erwischte einen guten Tag und brachte sein Team durch zwei Treffer in Folge mit 7:2 in Führung (12.). Nach dem 10:7 (22.) nutzte die MSG Überzahl für das 13:8 (27.). Auch beim 17:12 (36.) spielte OBK in Unterzahl. Nach dem 21:16 (42.) veränderte sich die Körpersprache der SG-Herren. Eine Vier-Tore-Serie brachte den Anschlusstreffer zum 21:20 (49.). Ärgerlich, dass nach Röslers Doppelschlag die Hausherren wieder mit drei Toren führten (23:20, 51.). Lars Spielmann gelang vier Minuten vor dem Ende der 25:25-Ausgleich. Doch die zehnte Zeitstrafe verhindert mehr. So steht OBK mit 10:8 Punkten auf dem siebten Platz vor dem Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen Waldsee. Wörth spielt beim Spitzenreiter TuS Dansenberg II.

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