Lokalsport Südpfalz „Kurze Wege zum Training“

Julian Lenske
Julian Lenske

«KANDEL.»Torhüter Julian Lenske (19) ist kurz vor Ende der Transferperiode vom Fußball-Verbandsligisten SC Hauenstein zum Landesligisten FC Bienwald Kandel gewechselt. Bis zum Jahr 2016 durchlief er alle Jugendteams seines Heimatvereins SV Rülzheim.

Was waren die Gründe für den Wechsel nach Kandel ?

Kandels neuer Co-Trainer Lukas Groß hatte Kontakt zu mir aufgenommen, danach hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit Spielleiter Michael Pahle. Ich komme in eine ganz junge Mannschaft, die völlig neu zusammengestellt wurde. Es sind viele Spieler in meinem Alter dabei, Konzept und zukünftige Ausrichtung sind absolut schlüssig. Zudem wohne ich mittlerweile in Freckenfeld und habe nun ganz kurze Wege zum Training. Der Faktor Zeit spielt eine Rolle, weil ich neben der Schule noch in einem Impflinger Restaurant arbeite. Wie sind die ersten Eindrücke? Im Verein sind drei neue Torhüter, jeder soll seine Chancen bekommen. Ich hatte bisher in erster Linie mit dem neuen Torwarttrainer Milan Hegler zu tun. Er bringt unheimlich viel Erfahrung mit. Man merkt sofort, dass er einen klaren Plan hat und strukturiert gearbeitet wird. Ich bin überzeugt, dass er mich in meiner Entwicklung weiter nach vorne bringen kann. Das Trainerteam legt Wert auf Disziplin. Dies ist wichtig und Voraussetzung, um sich im höherklassigen Amateurfußball behaupten zu können. Welche Ziele haben Sie? Im Laufe der nächsten Jahre möchte ich schon wissen, für welche Spielklasse mein Leistungsvermögen ausreicht. Welche Liga das genau sein soll, kann ich noch nicht sagen. Auch das ist sicher eine Zeitfrage, weil es mit dem später ausgeübten Beruf in Einklang gebracht werden muss. Ich will im kommenden Jahr das Abitur an der Integrierten Gesamtschule in Rülzheim machen, danach strebe ich ein Studium an. Die Fachrichtung steht noch nicht ganz fest. | Interview: Kersten Beyer

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