Lokalsport Südpfalz Keine große Chance

HERXHEIM. Nach dem Debakel beim Halbfinale der U21-Team-Weltmeisterschaft an Pfingsten in Teterow bleiben der Deutsche Meister Kai Huckenbeck und Erik Riss im U21-Team, das am Samstag in Herxheim das Finale der Speedway-EM bestreitet. Dazu kommt unter anderem Mark Riss. In Teterow war der ältere Bruder von Erik Riss noch Zuschauer. Manuel Wüst sprach mit ihm.
Die Bahn war sehr glatt und überholen ging fast gar nicht, deshalb waren gute Starts sehr wichtig. Die ersten drei Läufe hatte ich gute Starts, doch dann war ich zweimal Letzter, konnte aber zum Glück noch zwei Punkte holen. Wie erfreut warst du, als du von der Nominierung für das Rennen in Herxheim erfahren hast? Ich denke, man freut sich immer, wenn man die Chance kriegt, gegen die besten Junioren aus Polen, Dänemark und Tschechien zu fahren.Ist es für dich eine besondere Freude, in Herxheim fürs Nationalteam zu starten? Ja schon, weil ich ja dort im Club bin und die Leute dort sehr gut kenne und es immer Spaß macht, dort zu fahren.Wie groß war die Enttäuschung, dass du beim Semi in Teterow nicht mit dabei warst? Nicht groß, ich nehme so was eher locker. Nach dem Rennen war ich eher froh, dass ich nicht fahren musste bei dem Zustand der Bahn.Was rechnest du dir aus für dich und das deutsche Team? Die Bahn in Herxheim wird wie immer gut vorbereitet sein, was uns hoffentlich entgegenkommt. Ich denke nicht, dass wir groß eine Chance haben werden, weil die anderen sehr stark sind. Ich möchte einfach versuchen, gute Starts zu machen und so viele Punkte wie möglich erfahren. (Foto: Iversen)