drei fragen Gute Schusstechnik und bald Lehrerin
Frau Kasprzyk, sind Sie schon immer so treffsicher?
Ich wurde nicht speziell als Stürmerin ausgebildet. Außer im Tor habe ich schon auf allen Positionen gespielt, vor allem auf der Sechs und in der Innenverteidigung. Ich habe eine ziemlich gute Schusstechnik. Wenn man in der Verbandsliga den Ball unter die Latte befördern kann, ist es meistens ein Tor. Ich bin für die Standards zuständig. Am letzten Spieltag bei Heidelberg-Kirchheim traf ich per Elfmeter und Freistoß, am ersten Spieltag gegen Diedesheim mit einem Schuss aus 40 Metern. Beim Testspiel gegen Mörsch habe ich vier Treffer erzielt, bei den Göcklinger B-Juniorinnen bei einem 6:4-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken fünfmal getroffen.
Wie kamen Sie zum Karlsruher SC?
Im Jahr 2008 durch Helmut Behr. Ich hatte seine Fußballschule besucht, da ist er auf mich aufmerksam geworden. Ich blieb bis 2011 und kehrte 2016 zurück. Dazwischen war ich bei Viktoria Herxheim, Fortuna Göcklingen und beim FFC Niederkirchen. Gleichzeitig habe ich bis zur B-Jugend immer bei den Jungs mitgespielt. Ab 2005 zehn Jahre lang bei meinem Heimatverein FC Phönix Bellheim. Das zweite Jahr in der B-Jugend war ich in Billigheim-Ingenheim.
Was haben Sie vor?
Ich studiere in Landau für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Sport und Mathematik. In wenigen Monaten möchte ich da erfolgreich meine Bachelorarbeit schreiben. Später hoffe ich auf eine Anstellung an einer heimatnahen Schule, denn ich sehe meinen Lebensmittelpunkt dauerhaft in Bellheim. Als Fußballerin möchte ich ins Regionalligateam des KSC zurückkehren. Dort hatte ich in der vergangenen Saison mehrere Einsätze. Dafür arbeite ich an meiner Schnelligkeit.