Lokalsport Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball-Landesliga: Sechster, Achter, Zehner: Für jede Position zu haben

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Trainer Konstantin Stengel und Maximilian Kuhn als einer der „jungen Wilden“ beim Fußball-Landesligisten Viktoria Herxheim sind zuversichtlich, dass am Samstag der große Sprung nach vorne in der Tabelle gelingt. Ob sich der TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim am vierten Spieltag vom Tabellenende schleichen kann? Auch der FSV Offenbach hat ein Heimspiel.

SV Viktoria Herxheim – SG RWO Alzey (Samstag, 17.30 Uhr)

Mit dem ersten Auswärtssieg im Rücken geht die Viktoria selbstbewusst ins zweite Heimspiel. „Wir haben beim 1:0-Sieg in Mombach nicht schlechter und nicht besser gespielt als in den beiden ersten Spielen, aber diesmal war das nötige Glück auf unserer Seite,“ so Trainer Konstantin Stengel.

„Egal ob als Sechser, Achter oder Zehner, ich gebe auf jeder Position mein Bestes“, sagt der 19-jährige Maximilian Kuhn. Er geht in die 13. Klasse im Pamina-Gymnasium und will nach dem Abitur in den Polizeidienst. Spielt er einmal nicht Fußball, trifft er sich mit Freunden zum Grillen, benutzt den „Drahtesel“, schwimmt gerne und hat als Lieblinsgericht Schnitzel mit Kartoffeln, Erbsen und Karotten, wie Oma es zubereitet.

„Max“, meist im zentralen Mittelfeld eingesetzt, war bis zur C-Jugend beim SV Rülzheim, wechselte zum FC Phönix Bellheim und schloss sich 2016 der Viktoria an. „Wenn wir das auf den Platz bringen, was wir können, werden wir oben mitspielen“, sagt er. Mario Schädler und Fabian Clever sind heute wieder dabei. Lucas Hagenbuch ist im Urlaub. Marco Krucker und Julian Hahn sind immer noch verletzt. David Ehnes konnte in der Woche nicht trainieren.

Fortuna Billigheim-Ingenheim – VfR Grünstadt (Samstag, 16 Uhr)

Als einziges Team noch sieg- und punktlos liegt Aufsteiger TSV am Tabellenende. Ebenfalls zögerlich gestartet ist der VfR mit bisher drei Zählern aus drei Partien. „Das ist dennoch ein ordentlicher Brocken, der individuell, gerade vorne mit Ali Aslan, stark besetzt ist“, warnt TSV-Trainer Jens Bodemer. Sein Team müsse Kraft aus der späten Niederlage von Altleiningen ziehen, denn trotz der Enttäuschung habe man sich nichts vorzuwerfen, alles rausgehauen und noch Lehrgeld bezahlt. „Wir haben nicht viele Spieler, die schon einmal Landesliga gespielt haben. Diese Spieler müssen noch wachsen und dann müssen auch die Ergebnisse kommen“, übt sich Bodemer in Geduld. „Wir haben in diesem Jahr einige Ausfälle, was in der Meistersaison so nie vorkam. Die jetzt verletzten Nikolai Müller, Patrick Stieber, Pascal Thiede, Felix Forstner und Mirco Weis erzielten zusammen in der Vorsaison rund 40 Tore. Das macht es dann nicht einfach.“

SV Gimbsheim – FC Bienwald Kandel (Samstag, 17 Uhr)

Für die Kandeler steht eine schwer einzuschätzende Auswärtsaufgabe an. Gimbsheim hat nach dem zweiten Spieltag und Pokalaus Aufstiegstrainer Marc Franken den Stuhl vor die Tür gesetzt, unter Interimscoach Tobias Ehrenberg gab es einen 5:3-Erfolg bei Aufsteiger Ruchheim. Im Spiel gegen Kandel sitzt Steven Jones auf der Gimbsheimer Bank, der ehemalige Trainer der Wormatia Worms. „Gimbsheim hat im Sommer mit Adriano Fragomeli und Dominick Schwarz zwei starke Angreifer verloren. Die Zeiten dort sind unruhig. Das ist eine gute Gelegenheit, um dort was mitzunehmen“, meint Kandels Trainer Marco Weißgerber. Yannik Berdel könnte wieder im Kader stehen, Eugen Galkin ist wohl auf einer Hochzeitsfeier.

FSV Offenbach – TuS Altleiningen (Sonntag, 15 Uhr)

Im Pokalspiel am Mittwoch hat FSV-Trainer Daniel Jahnke auf Rotation gesetzt, um mit einer frischen Mannschaft auflaufen zu können. „Unser schnelles Spiel geht schon an die Substanz“, erklärt er. Stürmer André Nenning ist nach verbüßter Rotsperre zurück und könnte den angeschlagenen Christian Stamer ersetzen. Mittelfeldspieler Simon Keakavocy ist noch nicht richtig fit – Einsatz fraglich. Bange ist Jahnke aber nicht: „Ich habe einen breiten Kader. Und am Mittwoch hat meine junge Mannschaft überzeugt. Das ist gut so. Ich muss mir jetzt noch mehr Gedanken machen, wen ich von Beginn an bringe.“ Altleiningen spiele körperbetonten, unangenehmen Fußball.

VfR Wormatia Worms II – SV Büchelberg (Sonntag, 17 Uhr)

Mit dem Kader, der in Frankweiler ins Pokal-Achtelfinale einzog, fährt der Tabellenzweite Büchelberg nach Worms. „Ich habe eine Reaktion eingefordert und diese auch von meiner Mannschaft gesehen. Wir haben eine ganz andere Taktzahl in Frankweiler angeschlagen und auch mehr Willen gezeigt als gegen Offenbach“, sagt SV-Spielertrainer Marc Kauther, der seinen zuletzt fehlenden Kapitän Bernhard Benneter im Pokalspiel nach 65 Minuten einwechselte. Worms, das bisher vier Zähler aus seinen drei Begegnungen gesammelt hat, sei eine junge, sehr dynamische Mannschaft, so Kauther: „Aber wir wollen jetzt nachlegen.“ som/mame

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