Handball
Fortschritte beim TV Offenbach
Mit einem 28:23-Sieg hat sich der TV Offenbach in der Handball-Oberliga nach einwöchiger Pause zurückgemeldet. Die ersten Verbesserungen im Abwehrverhalten konnte Trainer Tobias Job erkennen. Im Heimspiel gegen die VTZ Saarpfalz (Sonntag, 18 Uhr) gilt es, daran anzuknüpfen. Die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/ Zeiskam spielt am Samstag um 20 Uhr in Bingen.
Im „Großen und Ganzen“ sei er mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Worms zufrieden gewesen, sagt Job. Führte der TVO zur Halbzeit souverän mit sechs Toren Differenz und kassierte nur neun, so kam durch eine Wormser Abwehrumstellung ein leichter Bruch in sein Spiel. Worms stellte von 6-0- auf 5-1-Deckung um. Job: „Da sind wir aus dem Tritt gekommen und hatten Glück.“ Aus einem 11:18 (36.) wurde ein 17:19 (47.). Im Angriff mit der Chance auf das 18. Tor verloren die Gäste den Ball. Der TVO fand wieder in die Spur und entschied mit dem 17:23 (51.) binnen fünf Minuten das Spiel zu seinen Gunsten.
VTZ mit Torhüter Norman Dentzer
„Wir haben schon einiges besser gemacht. 23 Gegentore ist schon eher das, was ich mir vorstelle“, so TVO-Coach Job nach zuletzt 32 Gegentreffern zu Hause gegen Schlusslicht HSG Nahe-Glan. Mit der VTZ Saarpfalz (Platz 13, 6:18 Punkte) kommt der nächste Gegner aus dem Abstiegsstrudel. Punktgleich mit Dansenberg II und Saulheim brauchen die Zweibrücker um Ex-TVO-Keeper Norman Dentzer jeden Punkt. Und haben nachgelegt: Seit Mitte November spielt Rückkehrer Raimonds Trifanovs wieder bei der VTZ. Der lettische Rückraumspieler war seit 2010 zunächst sechs Jahre lang in Zweibrücken, danach unter Job-Bruder Christian in Nußloch und zuletzt in der Badenliga beim TV Friedrichsfeld aktiv. Gegen Dansenberg II war er mit sieben Treffern Toptorschütze.
„Ich kann mir nicht so ganz erklären, wie sie so da unten drinstehen können“, sagt Tobias Job. Die VTZ sei nach wie vor eine sehr gute Mannschaft, die mit Trifanovs, Robin von Lauppert und Tomas Kracevicius eine hohe Qualität im Rückraum besitze. „Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen und müssen ihnen direkt die Lust nehmen. Sie haben den Druck.“ Bis auf die A-Jugendlichen Andreas Benz (Knieverletzung) und Felix Klein sind alle Spieler an Bord.
OBK-Trainer Christian Job: Wunderbar
„Es ist wunderbar“, sagt Christian Job über den Weg der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam auf den vierten Platz. Die Aufstiegsmannschaft spiele aktuell einen sehr, sehr guten Handball. Deshalb hätten immer mehr Gegner sie auf dem Radar.
Verletzungsbedingte Ausfälle sind selten geworden. Er achte zusammen mit Physio Benjamin Benz sehr auf Prophylaxe, sagt SG-Trainer Job, gerade was Sprunggelenksverletzungen angehe. Zurzeit gebe es einige Kranke im Team. In Bingen gebe es die Chance zu gewinnen: „Ich könnte mir vorstellen, dass sie uns liegen. Mal sehen, was dabei herauskommt.“ Gewinnt die SG das siebte Spiel hintereinander, wird Spitzenreiter TV Homburg sie noch ernster nehmen am 17. Dezember in der Sport- und Spielhalle. Am 7. Januar holen die Südpfälzer das Heimspiel gegen die HF Illtal nach.