Lokalsport Südpfalz Direkt von der Nachtschicht

GÖCKLINGEN (jre). Mario Steiner vom 1. FC Kaiserslautern und Marika Bernhard vom TV Herxheim wiederholten beim zweiten Lauf zum 16. Energie-Südwest-Cup in Göcklingen über 10 km ihre Vorjahreserfolge. Über 5 km siegten Johannes Ullrich (TV Bad Bergzabern) und Elvira Kramer (TV Herxheim).
Nach dem Start setzten sich die Jugendlichen Johannes Ullrich und Hassan Abdumalik an die Spitze. Wie beim Serienauftakt in Landau vor 14 Tagen konnte der Neu-Offenbacher Abdumalik nur kurz Ullrich folgen. Der Dierbacher gewann in 16:52 Minuten. „Jetzt geht es gleich weiter, ich habe noch ein Fußballspiel“, so der Sieger, der seinen Vorsprung in der Serienwertung ausbaute. Über eine Minute hinter Ullrich kam Abdumalik auf Platz zwei, gefolgt von Philipp Ullrich (TV Bad Bergzabern/18:17 min), dem älteren Bruder des Gewinners. Bei den Frauen hatte Elvira Kramer in 20:27 Minuten leichtes Spiel. Am Vortag war sie Zweite über 1500 Meter bei den Pfalzmeisterschaften in Eisenberg. „Ich hoffe, ich kann die Serie durchlaufen und mein Einsatzplan spielt mit“, so die 25-jährige Herxheimerin, die bei der Polizei in Karlsruhe in praktischer Ausbildung ist. Beim Kampf um Platz zwei setzte sich die Schülerin Mia Jäger (TV Landau/ 22:01) gegen Verena Job (TV Offenbach/22:10) durch. Direkt von der Nachtschicht kam der Esthaler Mario Steiner. Der Sieger über die 10-km-Distanz arbeitet in einer Papierfabrik und konnte aufgrund seines Schichtplanes nicht in Landau starten. In 36:45 Minuten war seine Zeit nur unwesentlich langsamer als vor zwölf Monaten. Eineinhalb Minuten hinter ihm kam Oliver Trauth (TV Herxheim) ins Ziel, gezeichnet von einem Fahrradsturz. „Das Schlimmste sind nicht die Blessuren an den Knien und Armen, am meisten macht mir die Rippenprellung zu schaffen“, bemerkte der Herxheimer, der jetzt in der Serienwertung führt. Sicher auf Rang drei kam Lars Draudt (LG Rülzheim/39:13) ein. Den Sieg in der 10-km-Serienwertung hat Marika Bernhard fest im Blick. Mit dem Rennrad angefahren, war sie mit 41:23 min über eine Minute schneller als 2014. Bis zur Hälfte der Strecke hatte ihre Vereinskameradin Janine Friedel (42:51) noch leichten Kontakt. Michaela Kautzmann (Landau/45:44) vervollständigte das Siegerpodium.