Kreis Germersheim Kreis Germersheim: Sturm setzt klimageschwächten Bäumen zu

Ein Aststück hat sich in einer Baumkrone verfangen.
Ein Aststück hat sich in einer Baumkrone verfangen.

Kaum ist Sturm „Sabine“ durchgezogen, meldet das Forstamt Pfälzer Rheinauen schon, dass seine Mitarbeiter mit dem Freiräumen der Wege beschäftigt sind. Dennoch bittet das Forstamt die Menschen, den Wald nach einem Sturm am besten noch einige Tage zu meiden. Auf jeden Fall sollten Waldbesucher sehr vorsichtig sein. Durch den Klimastress seien in den letzten zwei Jahren viele Bäume abgestorben oder stark geschwächt. Sie haben deshalb keine oder nur wenig Standfestigkeit. Manche Bäume seien vom Orkan umgerissen worden, jedoch noch nicht ganz zu Boden gefallen. Sie hängen auf anderen Bäumen, so das Forstamt. Auch im Kronenraum der Bäume haben sich etliche Äste gelöst, die oft erst Tage nach dem Unwetterereignis zu Boden fallen. Diese Gefahrenpunkte können von den Forstamtsmitarbeitern nur nach und nach und nur entlang der Wege beseitigt werden.

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