Geiselberg Zu viele offene Fragen rund um die Pellet-Heizung
Das Gemeindehaus in Geiselberg, das ehemalige Schulhaus, wird von einer in die Jahre gekommenen Ölheizung mit Wärme versorgt. Sie soll durch eine Pellet-Heizung ersetzt werden. Anfang des Jahres ging der Förderbescheid ein, dass die Heizungsumstellung mit 45 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund bezuschusst wird. Zwischenzeitlich hat sich auch geklärt, dass eine Schornsteinsanierung, die im Angebot als Position enthalten war, gestrichen werden kann. Der vorhandene Schornstein ist bereits saniert und in einem guten Zustand.
Die geplante Auftragsvergabe verschob der Geiselberger Gemeinderat nun aber noch mal, da einige Ratsmitglieder detailliertere Angaben haben möchten, welche Arbeiten das Angebot beinhaltet und was weitere Folgekosten sind. Dazu bemerkte Bürgermeisterin Marika Vatter, dass unabhängig vom gewählten Energieträger die Brandschutztüren im Untergeschoss zu sanieren sind, sobald die Heizung erneuert wird.
Weitere Lampen auf LED umrüsten
130 Straßenlampen in Geiselberg sind bereits auf LED umgestellt und ihre Leistung kann nachts schon abgesenkt werden. Die Pfalzwerke AG hat der Gemeinde jetzt empfohlen, 34 weitere Lampen im Ort auf LED-Technik umzustellen. Da die Investitionssumme aber nicht reicht, um von den derzeit aufgelegten zwei Förderprogrammen zur Umstellung auf LED-Technik zu profitieren, soll der Förderantrag mit Nachbargemeinden gemeinsam gestellt werden, die gleichfalls noch umstellen wollen.
Was das Bürgerhaus Schuhfabrik anbelangt, vertagte der Rat eine Entscheidung zum Brandschutzkonzept. Ein Architekturbüro sollte das Gebäude, dem die Kreisverwaltung in diesem Bereich Mängel bescheinigt hat, untersuchen und skizzieren, was getan werden muss. Eine erste Kostenschätzung belief sich auf 65.000 Euro. Es gebe zum Bürgerhaus baulich noch so viele grundsätzlich zu klärende Fragen, gab Ratsmitglied Jens Klein. Deshalb mache diese Auftragsvergabe, losgelöst von allen anderen Fragen, aktuell keinen Sinn. Diese grundsätzlichen Fragen sollen erst einmal geklärt werden.
Beschlossen hat der Rat, dass ein Energieberater beauftragt werden soll, der sich das Gebäude unter energetischen Gesichtspunkten anschaut. Zum Beispiel was die Dämmung anbelangt. Aber nicht nur diese. Es gehe zum Beispiel auch um die Beleuchtung, skizzierte die Bürgermeisterin.