Kreis Südwestpfalz Wohl keine Einwände

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Die Firma Abo-Wind aus Wiesbaden will in Käshofen drei Windräder bauen (wir berichteten zuletzt am Dienstag) und hat deshalb einen Bauantrag bei der Kreisverwaltung gestellt. Die umliegenden Gemeinden sind jetzt zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die gibt heute Abend (20 Uhr, Kindertagesstätte) auch der Gemeinderat Großbundenbach ab. Wiesbach hat die Windräder am Dienstag abgelehnt (Bericht Seite 4)

Abo-Wind will auch auf Großbundenbacher Gemarkung drei Windräder aufstellen, hat dafür aber noch keinen Bauantrag gestellt. In einem Bürgerentscheid vor anderthalb Jahren hatten sich 55 Prozent der Großbundenbacher für den Bau der Windräder zwischen Großbundenbach und Oberauerbach ausgesprochen. Da sich die Großbundenbacher mehrheitlich für die eigenen Windräder ausgesprochen haben, sieht Großbundenbachs Bürgermeister Dieter Glahn zunächst keinen Grund, warum man die Anlagen in Käshofen ablehnen sollte. „Man muss halt abwarten, ob Einwände bestehen, wenn jemand vom Bau betroffen ist“, sagte er. Die Kreisverwaltung werde sich bei ihrer Entscheidung – der Verbandsgemeinderat hatte am Montag darum gebeten, sie bis zum Beschluss des Flächennutzungsplans zurückzustellen – an die Vorgaben halten, so Glahn. „Wenn ein Bauantrag gestellt wird, muss man sich an Recht und Gesetz halten. Es ist alles geregelt“, ergänzt er. Rund 2000 Euro hat die Kreisverwaltung der Gemeinde aus Bundesmitteln des Betreuungsgeldes bewilligt, mit der sie die Betreuung im Kindergarten verbessern kann. Das Geld soll dafür verwendet werden, um die Wickelecke zu verbessern, sagte Glahn. Im Zusammenhang mit dem Kindergarten informierte er, dass in Kürze mit der Aufbau der neuen Spielgeräte für den Spielplatz begonnen wird. „Die Spielgeräte sind da, wir müssen jetzt die Fundamente machen und die Fallbereiche anlegen“, sagte er. Im Frühjahr soll der neue Spielplatz eingeweiht werden. |daa

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