Ludwigswinkel
Was die Theysohn-Stiftung zuletzt gefördert hat

Ausbildungsförderung
Vorrangiger Stiftungszweck ist die schulische und berufliche Ausbildung von begabten, bedürftigen oder sonst förderwürdigen Jugendlichen aus Ludwigswinkel und Fischbach – dem Wohnort der Theysohns – sowie aus Waldfischbach-Burgalben, Schmalenberg, Geiselberg und Heltersberg (Sitz von Tehalit).
640.460 Euro flossen 2019 in die Ausbildungsförderung. 489 junge Menschen profitierten davon: 219 aus Waldfischbach-Burgalben, 104 aus Heltersberg, 57 aus Fischbach, 39 aus Geiselberg, 37 aus Ludwigswinkel und 33 aus Schmalenberg. Darunter waren 271 Schüler, 156 Studenten und 62 Auszubildende.
Aktuell beträgt der monatliche Grundbetrag 120 Euro. Mehraufwendungen werden, je nach Entfernung zwischen Wohn- und Ausbildungsort, zusätzlich gefördert. Damit die Fördermittel nur bedürftigen Familien zugute kommen, gibt es Einkommen-Höchstgrenzen.
Weitere Förderzwecke
109 gemeinnützige Projekte von Vereinen und Kommunen hat die Stiftung 2019 und im ersten Halbjahr 2020 gefördert – mit insgesamt 2,28 Millionen Euro. Aktuell liegen laut Stiftung noch knapp 30 Förderanträge vor, über die bis zum Jahresende entschieden werden soll.
Natur- und Umweltschutz, Landschaftspflege
Mit 56.600 Euro gefördert hat die Stiftung zum Beispiel in Kleinsteinhausen und Heltersberg die wissenschaftlich begleiteten Projekte „Zukunftswald vor dem Hintergrund des Klimawandels“, bei denen klimarestistente Baumarten angepflanzt werden. Ein Beispiel für ein eigenes Projekt der Stiftung ist der Fotowettbewerb mit dem Biosphärenhaus Fischbach, der mit 25.000 Euro unterstützt wird.
Denkmalschutz
Mit 99.000 Euro half die Stiftung bei der Sanierung der vom Verfall bedrohten Burgruine der Gemeinde Busenberg, 85.000 flossen in Sanierung und Erweiterung des Schuhmuseumsgebäude in Hauenstein, 3000 Euro in die Sanierung historischer Außentüren der protestantischen Kirche Thaleischweiler-Fröschen.
Tierschutz
Alle Tierschutzvereine in Stadt und Landkreis erhielten 50 Prozent Zuschuss zu den jährlichen Kosten für Tierfutter, Medikamente und medizinische Betreuung – insgesamt 204.400 Euro.
Pflege des Heimatgedankens
4300 Euro gab es etwa für die Ortschroniken von Wiesbach und Schmalenberg, 9000 Euro für das geplante Diorama vom historischen „Camp de Ludwigswinkel“, wo nach dem Zweiten Weltkrieg französische Soldaten untergebracht waren. 41.000 Euro gingen an das gemeinnützige Pirmasenser Pirminiuswerk (Kimmle-Stiftung), die in die Neuanschaffung eines CAP-Mobils zur Lebensmittelversorgung auf dem Land flossen.
Sport
120.000 Euro gab die Stiftung für den Wiederaufbau des abgebrannten Rodalber Schützenhauses, 25.000 Euro dem Rumbacher Sportverein für die Umwandlung des Hart- in einen Rasenplatz oder 50.000 dem Pirmasenser SV Rot-Weiss für den Rasenplatzneubau und das Sportheim-Dach.
