Kleinsteinhausen Warum Martina Wagner Ortsbürgermeisterin bleiben will

Seit 2014 Ortsbürgermeisterin in Kleinsteinhausen: Martina Wagner.
Seit 2014 Ortsbürgermeisterin in Kleinsteinhausen: Martina Wagner.

Martina Wagner hat sich Zeit gelassen mit der Entscheidung. Der RHEINPFALZ verrät sie, was sie dann doch dazu bewogen hat, erneut als Kleinsteinhausens Ortsbürgermeisterin zu kandidieren, und welche Projekte sie in einer möglichen dritten Amtszeit umsetzen will.

Sie verspüre einen großen Rückhalt im Dorf, sagt Martina Wagner (CDU). Vor allem dies hat die amtierende Ortsbürgermeisterin laut eigener Aussage dazu bewogen, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. „Es sind viele Leute auf mich zugekommen und haben darum gebeten, dass ich noch mal antreten soll.“ Und dann gebe es natürlich auch einige Projekte und Ideen, die Wagner gerne noch im Dorf realisieren will.

Vor allem die Hauptstraße ist gefährdet

Ganz oben auf ihrer Agenda für eine mögliche dritte Legislatur steht das Starkregenkonzept, das fortgeschrieben und umgesetzt werden soll. Im Dorf gibt es laut Wagner einige Schwerpunkte, wo es bei einem richtigen Regenguss kritisch werden kann. Allen voran nennt die 64-Jährige die Hauptstraße: „Das ist im Dorf der tiefste Punkt.“ Beim Starkregenschutz müssten auch die Privatleute mitmachen, erläutert Wagner. Denn nur viele Maßnahmen zusammen könnten etwas bewirken.

Noch einiges mehr würde Wagner gerne angehen. Da ist zum einen das Thema Wärmeplanung und Quartierskonzept, bei dem es vorrangig um energetische Maßnahmen geht. Auch beim Straßenausbau soll es weitergehen: Als nächstes wäre die Bergstraße an der Reihe. Und rund ums frisch renovierte Dorfgemeinschaftshaus solle das Außengelände aufgehübscht werden.

„Sind eine finanzschwache Gemeinde“

Als gut aufgestellt beurteilt Wagner die Kita in Kleinsteinhausen. „Für jedes Kind aus unserem Dorf haben wir einen Platz“, sagt sie. Ebenso stark: der Sportverein. Der sei eine Art Rückgrat der Dorfgemeinschaft, befindet die Ortsbürgermeisterin. Schlecht sehe es hingegen bei den Kleinsteinhauser Finanzen aus. Da gibt es nicht viel schönzureden: „Wir sind eine finanzschwache Gemeinde.“ Auch in einer möglichen dritten Amtszeit könnten Projekte nur dann realisiert werden, wenn es Fördermittel, Spenden und viele ehrenamtliche Helfer gibt. Das ist ihr völlig klar.

Noch bis Oktober arbeitet Wagner als Medizintechnische Assistentin in der Homburger Uniklinik in der klinischen Forschung. Danach geht sie in Rente, verrät die 64-Jährige, die seit dem Jahr 2014 Ortsbürgermeisterin in Kleinsteinhausen ist. Im Kreistag sitzt sie seit 2004, sie ist erste Beigeordnete des Landkreises Südwestpfalz. Wagner ist verheiratet, hat zwei Kinder sowie drei Enkelkinder. In ihrer Freizeit singt sie im Chor und geht gerne ums Dorf herum wandern. Zur Entspannung betreibt sie Gartenarbeit und hört klassische Musik – vorrangig Werke von Mozart.

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