Kreis Südwestpfalz Vier Optionen fürs Rathaus

Soll die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben ihr Rathaus in Thaleischweiler-Fröschen sanieren und erweitern? Oder besser die beiden Rathäuser in Thaleischweiler und Wallhalben sanieren? Oder neu bauen? Oder das Verwaltungsgebäude der Reno umbauen und dort einziehen? Das soll eine Machbarkeitsstudie klären, die der Verbandsgemeinderat heute (19 Uhr, Verwaltungsgebäude Wallhalben) auf den Weg bringen soll.
Die bevorzugte Lösung war bisher, das Gebäude in Thaleischweiler zu sanieren und zu erweitern. In der vorherigen Ratssitzung Anfang November schlug jedoch Anke Bohl (FWG) vor, dass die Verbandsgemeinde künftig das Verwaltungsgebäude der Reno in der Uferstraße nutzen könnte, das das Unternehmen aufgibt (wir berichteten am 5. November ausführlich). Außerdem gibt es die Möglichkeiten, ein neues Rathaus zu bauen oder beide bestehenden Rathäuser zu sanieren. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD), mit denen die Verbandsgemeinde Anfang November gesprochen hat, verlangen nun eine Machbarkeitsstudie, wie in der Beschlussvorlage zur heutigen Sitzung steht. Die Studie soll zeigen, welche Lösung am wirtschaftlichsten wäre – auch auf lange Sicht. Die Verwaltung hat die Ausgangslage Mitte November mit zwei Architekturbüros erörtert und um Angebote gebeten. In zwei Punkten befasst sich der Rat mit dem Thema Windkraft. Es geht um eine Stellungnahme zum neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP), wo größere Abstände als bisher zwischen Windkraftanlagen und den Dörfern vorgesehen sind. Außerdem soll der Rat eine Stellungnahme zum neuen Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land abgeben. Die Verwaltung sieht hier keine Probleme, da die ins Auge gefassten Windkraftflächen bei Großbundenbach, Käshofen und Riedelberg mindestens 1,5 Kilometer entfernt liegen und die im LEP vorgesehenen Abstände von 1000 und 1100 Metern bei weitem eingehalten würden. Außerdem stellt das Ingenieurbüro Dilger heute Abend die Pläne zum Ausbau des Mühlenwegs zwischen Faustermühle und Wallhalben vor. |bfl