Kreis Südwestpfalz Stambach an Kanal anschließen

Die Häuser hinter dem Stambacher Sportplatz könnten an den Kanal angeschlossen werden. Eine Voraussetzung dafür würde die Deutsche Bahn nächstes Jahr schaffen: Ein Leerrohr unter der Bahnlinie, in das die Werke später mal das Kanalrohr legen könnten. Dem Angebot der Bahn stimmte der Werksausschuss am Dienstag einstimmig zu.
Das Abwasser der Häuser hinter dem Sportplatz wird derzeit noch über Sammelgruben entsorgt. 2019 will die Bahn dort einen Durchlass erneuern, und sie hat den Werken angeboten, dabei ein Leerrohr zu verlegen. Das soll zum einen die Wasserleitung aufnehmen, die die Häuser auf der anderen Seite der Gleise versorgt. Platz wäre aber auch für ein Kanalrohr. „Damit wir mal einen Fuß in der Tür haben“, wie es Werkleiter Eckart Schwarz ausdrückte. Denn dass der Kanal tatsächlich gebaut wird, muss erst noch beschlossen werden, und einen Zeitplan gibt es noch nicht. Aber in der Vorlage zur Sitzung heißt es: „Ein ordnungsgemäßer Kanalanschluss wäre aus Sicht der Werke auf jeden Fall sinnvoll.“ Sinnvoll wäre es auch, das Leerrohr von der Bahn verlegen zu lassen, was 40 000 Euro kosten würde. Würden es die Werke selbst machen, würde das mindestens das Doppelte bis Dreifache kosten. Und sie müssten sich mit der Bahn einigen, was erfahrungsgemäß nicht einfach ist. Der Werksausschuss stimmte auch zu, beim Ausbau der Ortsdurchfahrt von Althornbach Teile der Wasserleitungen und der Kanalanschlüsse für 200 000 Euro zu erneuern. Der Ausbau beginnt am Montag (wir berichteten am 27. April) – zunächst vom Bödinger Weg zur Einmündung Luitpoldstraße. Dieser Abschnitt soll bis zum Beginn der Sommerferien 2018 fertig gestellt sein, und er kann auf Nebenstraßen umfahren werden. Anschließend folgt der Bauabschnitt Luitpoldstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Hornbach. Danach wird der Bauabschnitt vom Ortseingang von Zweibrücken kommend bis zum Bödinger Weg ausgebaut. Bei diesen beiden Abschnitten ist der direkte Weg von Rimschweiler nach Hornbach gesperrt. Die Umleitung führt über Mittelbach und die Burger Höhe. Der Ausschuss war ebenso einstimmig dafür, für 12 000 Euro ein neues Gerät zu kaufen, mit dem sich Lecks in der Wasserleitung orten lassen. Für 290 000 Euro werden zwei Brunnen in Käshofen erneuert, die neben Käshofen auch Rosenkopf, Wiesbach, Groß- und Kleinbundenbach und Mörsbach mit Wasser versorgen.