Geiselberg
Spielplatz-Sanierung verzögert sich
Was bis dato in Eigenleistung gemacht werden konnte, ist gemacht worden. Die marode Schaukel wurde getauscht. Ratsmitglied Jens Klein hatte den Austausch geplant und gemeinsam mit seinem Ratskollegen Ansgar Vatter und Oliver Abel die neue Anlage gebaut und mit weiteren Helfern gestellt. Ein neuer Sandkasten wird dort noch in Eigenleistung gestellt werden.
Lange Lieferzeit schreckt ab
Was noch fehle, seien das Spielhaus und der Ballfangzaun, zeigte Bürgermeisterin Marika Vatter auf, wo noch was zu tun ist. Für das Spielhaus wurde ein Angebot eingeholt für ein einfaches Kletter- und Spielhaus, das auch keine Rutsche mehr hat. Kostenpunkt rund 4000 Euro, „und Lieferzeit 25 Wochen“, erläuterte Vatter im Rat. Für das, was geboten werde, „finde ich das zu teuer“, sagte Dierk Bohl. Deshalb sollen nun Zimmereibetriebe angefragt werden, ob sie etwas Ähnliches bauen könnten, was das kosten würde und ob es schneller gebaut werden könne.
Für den Ballfangzaun, der erneuert werden muss, lag nur ein Angebot vor. Die Verwaltung bemühe sich um weitere Angebote, sagte Vatter. 10.500 Euro stehen für die Erneuerung des Zaunes bereit, der identisch zum noch stehenden Zaun gestellt wird. Sollte es weitere Angebote geben, darf die Bürgermeisterin den Auftrag an den billigsten Bieter vergeben. Die Sanierungsmaßnahmen auf dem Spielplatz unterstützt die Daniel-Theysohn-Stiftung mit einem Zuschuss in Höhe von 48,5 Prozent.
Am Dach des Bürgerhauses sind gleichfalls ein paar Reparaturen erforderlich. 2160 Euro netto kostet das. Der Auftrag ging an die ortsansässige Firma Henkel.
Ohne Eigenleistung kommt Gemeinde nicht weit
Finanziell ist Geiselberg nicht auf Rosen gebettet. Das zeigte das Haushaltsgenehmigungsschreiben des Landkreises. Außer dem Energiekostenzuschuss für den FV Geiselberg sind freiwillige Leistungen nicht gestattet. Ohne Eigenleistung, so wie jetzt am Spielplatz, werde es wohl nicht gehen, machte Vatter deutlich. Zum Beispiel bei der dringend notwendigen Sanierung der Friedhofsmauer, die sehr teuer wird und damit auch zu einem großen Problem für die künftigen Friedhofsgebühren werden könnte, da solche Kosten zwingend zu berücksichtigen sind.