Kreis Südwestpfalz Polizist zu werden, war goldrichtig
Im Deutschordensaal der Kaiserslauterer Kreissparkasse verabschiedete das Polizeipräsidium Westpfalz am Dienstag den Leitenden Polizeidirektor Hans Maaßen in den Ruhestand. Als Nachfolger des 64-Jährigen im Amt des stellvertretenden Polizeipräsidenten und Leiters der Abteilung Polizeieinsatz tritt Polizeidirektor Franz-Josef Brandt an.
wechselt zum 1. September in seine neue Position. Hans Maaßen will seinen Dienst im Präsidium bis zum letzten Arbeitstag am 31. August erfüllen. Rainer Leubecher, Leitender Ministerialrat im Mainzer Innenministerium, umriss die Laufbahn Maaßens, der 1969 mit 17 Jahren in den Polizeidienst getreten war. Nach mehreren Stationen studierte er 1989 an der Polizeiführungsakademie in Münster und kam 2003 ins Polizeipräsidium Westpfalz. Als Leiter der Abteilung Polizeieinsatz organisierte er mehr als zwölf Jahre lang Einsätze wie die Fußballweltmeisterschaft 2006, den Prozess gegen Mitglieder einer Rockergruppe und den Rheinland-Pfalz-Tag in Ramstein. Maaßen beleuchtete in einem Rückblick Stationen seines Berufslebens: von der Entscheidung, zur Polizei zu gehen mit dem Ziel, Kommissar zu werden, bis zu Herausforderungen im Zusammenhang mit hohen politischen Gästen während der Kanzlerschaft Helmut Kohls. Sein Fazit: „Meine Entscheidung, Polizeibeamter zu werden, war goldrichtig.“ Der 60-jährige Franz-Josef Brandt war 1971 in den Polizeidienst eingetreten und hat beim Polizeipräsidium Westpfalz seit 1995 verschiedene Führungsposition übernommen. Als Herausforderungen für die Zukunft erkannte der künftige Leiter der Abteilung Polizeieinsatz die Entwicklung der Flüchtlingsströme und Gewalt gegen Polizeibeamte. Die Präventionsarbeit mit den Kommunen werde er fortsetzen. (krh)