Kreis Südwestpfalz Polizei schützt U19-Fußballturnier

Placeholder-Image

In Pirmasens waren gestern die Folgen der Terrorattacken von Paris offensichtlich: Ein Aufgebot von schwer bewaffneten Polizeikräften sicherte das Länderspiel der französischen Nationalmannschaft gegen Schweden, das im Rahmen des U19-Vierländerturnieres im Stadion auf der Husterhöhe ausgetragen wurde.

Schon bei der Anfahrt zum Austragungsort auf der Husterhöhe in Pirmasens waren am frühen Nachmittag die Einsatzkräfte präsent. Im weiten Umkreis des Stadions hatte die Polizei (auch mit Hunden) Stellung bezogen, kontrollierte Autos und beobachtete das Geschehen. Den Parkplatz und unmittelbaren Zugang zum Innenraum des Stadions hatten mehrere, mit Maschinenpistolen und Schlagstöcken bewaffnete Polizeibeamte unter Kontrolle und waren bereit, sofort einzugreifen. Wer durchgecheckt auf der Tribüne des städtischen Stadions angekommen war, der sah drinnen zwar nicht mehr solch große Polizeipräsenz. Aber die Folgen des Terrorangriffs von Paris blieben auch im Stadion sichtbar: Die beteiligten Sportler aus Frankreich und Schweden setzten vor Beginn der Partie, die 1:1 endete, ein deutliche Zeichen der Solidarität: herzliches Händeschütteln und Umarmungen. Die Trainer und Betreuer beider Mannschaften gingen nicht nur freundschaftlich aufeinander zu und tauschten wohlwollende Worte aus, sondern schlossen während einer Gedenkminute demonstrativ gemeinsam die Reihen. Auch auf dem Rasen bildete sich ein Kreis der Solidarität der Spieler beider Teams. Nur rund 200 Zuschauer sahen gestern die Begegnung, darunter etwa 50 Franzosen. (mar)

x