Schönau / Gebüg RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Ortsvorsteher wird gewählt

Rainer Nagel hat nach zwölf Jahren sein Amt als Ortsvorsteher von Gebüg niedergelegt.
Rainer Nagel hat nach zwölf Jahren sein Amt als Ortsvorsteher von Gebüg niedergelegt.

Nach zwölf Jahren hat Rainer Nagel, Ortsvorsteher im Schönauer Ortsteil Gebüg, sein Amt Anfang August aus persönlichen Gründen niedergelegt. Ein Nachfolger soll am 7. November gewählt werden. Damit befassten sich am Montag Ortsbeirat und Ortsgemeinderat.

Rainer Nagel wurde vom ersten Beigeordneten Walter Müller verabschiedet, der den Schönauer Ortsbürgermeister vertrat. Für Nagel leitete sein Stellvertreter Sebastian Fromm die Sitzung. Sowohl Ortsbeirat als auch Gemeinderat folgten dem Terminvorschlag der Verwaltung für die Neuwahl des Ortsvorstehers. Diese soll am 7. November stattfinden, vorausgesetzt, die Kreisverwaltung stimmt zu. Bis 30. August können Wahlvorschläge eingereicht werden, Formulare gibt es bei der Verwaltung. Noch in der Sitzung bekundete Sebastian Fromm seine Interesse an einer Kandidatur.

Der Ortsbeirat will sich bemühen, ein Wahllokal in Gebüg zu finden – „das macht es doch für alle einfacher, es müssen nicht alle nach Schönau fahren“, sagte Fromm. Karl Sarter von der VG-Verwaltung meinte, dem stehe nichts im Wege, wenn ein geeigneter Raum, beispielsweise ein Lokal oder eine angemietete Ferienwohnung gefunden werden könne. „Wir haben ungefähr 75 Wahlberechtigte“, erläuterte Sarter. Wenn man wie beim letzten Mal von einer Wahlbeteiligung von 80 Prozent ausgehe und der Briefwähleranteil ähnlich hoch ausfalle, blieben etwa 20 Wähler, die ihre Stimme im Wahllokal abgeben.

Der Auftrag zur Reinigung der Sinkkästen soll zentral über die Verbandsgemeinde vergeben werden. „Wenn die Dinger voll sind, müssen schon mal bis zu 60 Kilogramm bewegt werden, das ist für einen Mann kaum zu schaffen“, erklärte Sarter. Außerdem müsse der Abfall aus den Sinkkästen in Zukunft als Sondermüll behandelt werden. Rat und Ortsbeirat stimmten der Vergabe an die Firma Volz aus Pleitersheim zu. Die Kästen sollen zweimal im Jahr geleert werden, den Abtransport des Sondermülls übernimmt die Verbandsgemeinde.

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