Höheischweiler Mehrzweckhalle: Die Abrissbirne wird nicht benötigt

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Wäre die Kreisverwaltung bei ihren Maximalforderungen geblieben, was den Brandschutz in der Mehrzweckhalle und die Nutzungsuntersagungen betraf, dann hätte die Gemeinde Höheischweiler die Halle wohl abgerissen. Jetzt wird sie, wie das sich anschließende FCH-Vereinsheim, wie geplant saniert.

Für den Gemeinderat war unverständlich, dass der Kreis mit diesen Forderungen kam, da Landeszuschüsse für die Hallensanierung bewilligt waren, ein Sanierungskonzept stand. Zwischenzeitlich hat man auf beiden Seiten nachgesteuert. Es habe sich herausgestellt, dass die Mängel, die die Kreisverwaltung benannt hatte, und die zur Nutzungsuntersagung zumindest für Teile der Halle führen sollten, im Sanierungspaket, das die Ortsgemeinde bereits geschnürt hatte und für das Zuschüsse bewilligt wurden, enthalten waren, resümierte Bürgermeisterin Ricarda Holub. Auch das Problem des Brandschutzes, wenn mehr als 200 Personen in der Halle sind, hat sich als im Grunde nicht existierend erwiesen: „In den vergangenen sechs Jahren gab es in der Halle keine Veranstaltung, bei der mehr als 200 Personen gewesen wären“, sagte Holub.

Zweiter Fluchtweg für Halle

Auch der untere Hallenbereich, in dem der Rat tagte, kann wieder genutzt werden. Da es zwei Fluchtwege gibt, dürfen sich bis zu 30 Personen in den Räumen aufhalten. Für die Halle selbst wird ein zweiter Fluchtweg hergestellt. Das hat Priorität. Je nach Baufortschritt könnte dann am 14. November eine Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle stattfinden.

Die Ingenieure von Planungsteam Südwest, die mit der Sanierung der Halle beauftragt sind, erstellen den Plan für die erforderliche Genehmigung für Mehrzweckhalle und Sportheim. 13.000 Euro kostet das. 2500 Euro davon entfallen auf den Fußballclub Höhfröschen. Der bekommt die Kosten von der Gemeinde in Rechnung gestellt. Sie will dem Fußballclub auch eine Ratenzahlung ermöglicht.

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