Kreis Südwestpfalz Hochrisikospiel in Liga vier

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Heute ist die Polizei in Sachen Fußball erstmals in der neuen Saison gefordert – nicht bei einem Spiel des FCK in der Zweiten Liga, sondern bei dessen zweiter Mannschaft in der Regionalliga. Die spielt gegen Waldhof Mannheim und die Polizei ist wie immer, wenn Waldhof kommt, gerüstet.

Erwartet werden zu dem Spiel in der Vierten Liga rund 1000 Fans aus Mannheim, die mit Bus und Bahn anreisen, so die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westpfalz. Das Spiel, das um 15.30 Uhr beginnt, sei vom Regionalligaverband als Hochrisikospiel eingestuft, entsprechend stark werde die Präsenz der Polizei sein. Hauptaufgabe der Polizei: die Mannheimer Anhänger am Hauptbahnhof in Empfang nehmen und über den Löwenburgkreisel hoch in den Gästeblock auf der Osttribüne und wieder zurück zu geleiten. Der Kreisel müsse deshalb ab und an gesperrt werden, teilte das Präsidium mit, dass davon ausgeht, dass relativ wenige Kaiserslauterer Fans der Partie beiwohnen weil viele nach Halle fahren, wo Profis des FCK am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals antreten. Ausschreitungen konnten beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Frühjahr verhindert werden. In den Jahren zuvor war das Lokalderby immer wieder von Ausschreitungen überschattet. Schlimm war es vor drei Jahren, als Kaiserslauterer Krawallmacher mit rüden Attacken gegen die Polizei auffielen. Im März 2013 wurden 63 Randalierer festgenommen, 400 Beamte waren im Einsatz, 14 wurden verletzt, ein Polizist, der allein in einem Kleinbus saß, wurde von einer Horde Gewalttäter angegriffen, es flogen Steine und Bierflaschen. |dür

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