Zweibrücken
Grünes Licht für Energiegesellschaft
WVE-Geschäftsführer Peter Nonnenmacher und Projektentwickler Kurt Schwan stellten den Räten die Möglichkeiten einer gemeinsamen Gesellschaft vor. Rund 50 Dachflächen gemeinde- und verbandsgemeindeeigene Gebäude sowie acht Flächen waren von der WVE grob auf ihre Eignung überprüft worden. Rund 20 kommen für Photovoltaikanlagen infrage, erläuterte Schwan. Die Anlagen sollen nicht nur Strom erzeugen, er soll auch vor Ort das Gebäude versorgen. Nach Vertragsabschluss soll es eine genaue Dachbewertung geben, außerdem soll der Energiebedarf der jeweiligen Gebäude ermittelt werden.
Das Votum des Verbandsgemeinderates fiel einstimmig aus, Martina Wagner (CDU) enthielt sich. Die Kleinsteinhauser Ortsbürgermeisterin verwies auf die Kreisenergieagentur als möglichen Partner und berichtete, dass ihre Gemeinde eine PV-Anlage in Eigenregie verwirklichen konnte. Der VG-Beigeordnete Bernd Hofer betonte, dass Gemeinden auch nach der Gründung der Energiegesellschaft eigene Wege gehen können. Bürgermeister Björn Bernhard erklärte, dass die Verbandsgemeinde in der Kreisenergie eine von vielen gewesen wäre. In der zu gründenden Gesellschaft werde sie die Mehrheit und das Sagen haben.
Schwan sagte, dass sich über die Energiegesellschaft, die sich am freien Kapitalmarkt bedienen könne, Projekte sehr schnell verwirklichen ließen.