Herschberg RHEINPFALZ Plus Artikel Dorfmarkt: Vor Ort gewachsen, vor Ort verkauft

Beim vorerst letzten Herschberger Marktvormittag des Jahres dominierten Kürbisse das Bild.
Beim vorerst letzten Herschberger Marktvormittag des Jahres dominierten Kürbisse das Bild.

Der erst vor Kurzem ins Leben gerufene kleine Wochenmarkt in Herschberg wird eine Zukunft haben. Nach drei erfolgreichen Vormittagen soll es den Markt, auf dem Produkte aus der Region verkauft werden, auch 2022 geben.

Eine Menge Kunden hat der kleine Herschberger Wochenmarkt auch beim dritten Termin angelockt, was eine Weiterführung auch im nächsten Jahr als fast sicher erscheinen lässt. Samstags alle vier Wochen von zehn bis zwölf Uhr werden an fünf Ständen regionale Produkte angeboten, die überwiegend sogar aus der Sickingerhöhgemeinde selbst kommen. Der Kartoffelhof Bößhar stellt sein Gelände einschließlich Stromanschluss kostenlos zur Verfügung, wodurch den Betreibern der Stände keine Kosten entstehen.

Der Kartoffelhof selbst bietet Pfälzer Grumbeere aus eigenem Anbau sowie erntefrisches Obst und Gemüse an. Der Honig kommt von einem Herschberger Imker, frische Milch und Käse werden von einem Bauernhof in unmittelbarer Nähe erzeugt. Lediglich die Wurst- und Wildspezialitäten bietet ein Jäger aus Harsberg an.

Über dem Marktplatz lag an allen Tagen der Duft frischer Waffeln, mit deren Verkauf eine Reihe junger Mütter die Herschberger Kita „Vogelnest“ unterstützen. Beim vorerst letzten Markt dominierte, entsprechend der Jahreszeit, ein riesiges Angebot an Kürbissen. Den Markt ins Leben gerufen und organisiert haben die beiden Ratsmitglieder Matthias Bossert und Fabian Mertel.

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