Kreis Südwestpfalz Bus kaputt und Fahrer krank

In den vergangenen beiden Wochen gab es bei Fahrten von Bechhofen zur IGS Contwig Verspätungen, unter anderem wegen eines technischen Defekts und weil ein Busfahrer krank war.
Bei den Fahrten handelt es sich um die Linie 232 von Bruchmühlbach-Miesau nach Zweibrücken. Diese Linie fährt zwar auch an die IGS in Contwig, diese Schüler müssen aber in Rosenkopf umsteigen. Laut Ulla Eder, Pressesprecherin Kreisverwaltung Südwestpfalz, hat es bei der Fahrt von Bechhofen nach Zweibrücken keine Probleme gegeben. Auch die gesperrte Straße zwischen Bechhofen und Rosenkopf bereite trotz der Umleitung über Lambsborn keine Probleme. Schwierigkeiten seien bei der Anschlussfahrt von Rosenkopf an die IGS aufgetreten. Am Montag vergangener Woche habe diese Fahrt laut dem Linienbetreiber fünf Minuten Verspätung gehabt. Am Dienstag vergangener Woche musste der Bus wegen eines technischen Defektes ersetzt werden. Die Strecke fährt ein anderes Unternehmen im Auftrag der Saar-Pfalz-Bus GmbH. Die Saar-Pfalz-Bus schickte den Ersatzbus. Wie groß die daraus entstehende Verspätung war, sei der Kreisverwaltung nicht bekannt. Der Linienbetreiber habe auch keine Zeit nennen können. Diesen Montag wiederum gab es erneut Probleme auf der Strecke Rosenkopf – Käshofen – Kleinbundenbach – Großbundenbach – Contwig. Laut Kreisverwaltung musste das Auftragsunternehmen krankheitsbedingt einen neuen Fahrer einsetzen, der die Fahrt mit wenigen Minuten Verspätung durchgeführt habe. „Wie viele Schüler an den einzelnen Tagen betroffen waren, kann leider nicht beantwortet werden, da der Kreisverwaltung nicht bekannt ist, wie lange die einzelnen Schüler an den Haltestellen bis zum Eintreffen des Busses oder Ersatzbusses zugewartet haben und dann letztendlich mit den Bussen mitgefahren sind“, teilte der Kreis mit. In allen drei Fällen sei die Kreisverwaltung zeitnah durch die Schule informiert worden. Die Kreisverwaltung wiederum habe die Saar-Pfalz-Bus „bereits mehrfach aufgefordert, die ordnungsgemäße Ausführung der betroffenen Linienfahrt sicherzustellen“, sagte Ulla Eder – wobei sich dies auf die Ausfälle der letzten beiden Wochen beziehe, nicht auf einen längeren Zeitraum. (bfl)