Kreis Südwestpfalz Biebermühle: Umbau beginnt ein Jahr später

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Jahrelang war diskutiert worden, im Mai 2014 schließlich stimmte der Kreistag Südwestpfalz geschlossen dafür, sich an den Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Pirmasens-Nord (Biebermühle) zu beteiligen. Im Sommer 2017 sollte es losgehen, doch jetzt verzögert sich der Beginn der Umbauarbeiten um mindestens ein Jahr. Immerhin wird es für den Kreis geringfügig billiger.

Die Gesamtbaukosten haben sich zwar seit 2014 um 240 000 Euro auf 7,1 Millionen Euro erhöht, der Anteil des Kreises jedoch um 22 000 Euro auf 958 000 Euro reduziert. Grund sind Verschiebungen in den Förderprogrammen. Heute soll der Kreistag dem Realisierungs- und Finanzierungsvertrag zustimmen, der mit der Deutschen Bahn (DB Station&Service AG) und dem Schienenzweckverband Rheinland-Pfalz-Süd abgeschlossen werden soll. Zurzeit befindet sich das Projekt im Planfeststellungsverfahren. Die Bahn finanziert den Löwenanteil in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro, das Land schießt fast 1,8 Millionen Euro zu. Unter anderem sollen – mit Rücksicht auf den Denkmalschutz – die Bahnsteige und die Unterführungen mit Treppen erneuert und ein Aufzug gebaut werden, damit der Bahnhof barrierefrei wird. Sobald der Bahnvorstand dem Vertrag zugestimmt hat, soll parallel zum Planfeststellungsverfahren noch im Januar mit der Ausführungsplanung begonnen werden. Bis die Bauarbeiten starten, wird es laut Kreisverwaltung allerdings Mitte 2018, und mit der Fertigstellung sei nun erst im November 2020 zu rechnen. Der Grund für die Verzögerung sei, dass das Eisenbahnbundesamt das ursprüngliche Plangenehmigungsverfahren und das damit verbundene Planfeststellungsverfahren abgelehnt hatte. |ow

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