Herschberg RHEINPFALZ Plus Artikel Beachvolleyball-Feld am Freizeitgelände angelegt

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In Herschberg kann künftig Beachvolleyball gespielt werden. Die Gemeinde hat am Freizeitgelände ein Feld angelegt. Die neue Attraktion geht auf einen Antrag von Ratsmitglied Mathias Bossert zurück. In etwa zwei Wochen werde das Feld spielbereit sein, erklärte Bürgermeister Andreas Schneider.

Man habe geschaut, was so etwas koste und was man dafür braucht. „Und dann haben wir entschieden, das machen wir selbst“, sagte der Bürgermeister. Bossert selbst bezahlte die Netzanlage inklusive Pfosten, die noch einbetoniert werden. Die Bauunternehmung Thomas Hauff stellte Fahrzeuge zur Verfügung. So konnte lasergenau gearbeitet werden, damit der Platz auch wirklich gerade ist. Die Bürger von Herschberg waren aufgerufen, einen halben oder einen Kubikmeter Sand zu spenden – natürlich nur in Form des Preises. „Das wurde absolut erfüllt“, sagte Schneider erfreut. Ganz schnell waren die erforderlichen 60 Kubikmeter Sand gespendet. Danach wurde tatkräftig Hand angelegt, alles verarbeitet. Und demnächst heißt es: Beachvolleyball in Herschberg.

Inzwischen ist auch der Kiosk wieder verpachtet. „Es läuft gut“, sagt Schneider. Auf der Minigolfbahn wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr Partien gespielt als im gesamten Jahr 2019. Die Werbung für die Bahn zahle sich aus. „Viele aus der näheren Umgebung wussten gar nicht, dass es Minigolf in Herschberg gibt“, sagte Schneider.

Der Gemeinderat verabschiedete am Dienstag den Nachtragshaushalt, der unter anderem 2200 Euro beinhaltet, um das Freizeitgelände auf Vordermann zu bringen. Finanziert ist jetzt auch der neue Rasenmäher der Gemeinde sowie neues Werkzeug für den Bauhof. Herschberg nimmt am Programm Zukunfts-Check Dorf teil, bei dem mit Hilfe einer Moderation die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen.

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