Heltersberg
Ausbau der Heltersberger Hauptstraße: Kreuzung nach Geiselberg soll gesperrt werden
Der dritte Bauabschnitt des Hauptstraßen-Ausbaus ist in vollem Gange. Obwohl derzeit im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Seebergstraße Autos, Motorräder und andere Fahrzeuge fahren können, wird sich dies bald ändern. Aufgrund von Kanalarbeiten wird eine Vollsperrung notwendig. Der Heltersberger Gemeinderat hat beschlossen, dass auch in diesem Bereich die Gehwege erneuert werden sollen. Sollte die Hauptstraße künftig weiter ausgebaut werden, müsste diese Kreuzung nicht erneut gesperrt werden.
Eine Lösung für eine Umleitung der dann gesperrten Kreuzung gibt es noch nicht. Zwei Möglichkeiten werden diskutiert: eine großräumige Umleitung über die Kreisstraßen 30 und 29, also ab dem Kastanienbäumchen über Schmalenberg, oder eine innerörtliche Umleitung über die Heimbachstraße. Der Landesbetrieb Mobilität bevorzugt die innerörtliche Umleitung, da der Lkw-Verkehr in diesem Bereich aufgrund der Sperrung ohnehin geringer sei.
Wie wird die Sperrung umgeleitet?
Sollte der Gemeinderat dieser Lösung zustimmen, könnte die Straßendecke in der Heimbachstraße saniert werden, sobald die Sperrung der Kreuzung wieder aufgehoben ist. Diese Straße befindet sich ohnehin nicht im besten Zustand. Es wurde vorgeschlagen, die Kosten für die Heimbachstraßen-Sanierung unter den am Ausbau beteiligten Kostenträgern zu teilen: dem Landesbetrieb Mobilität, der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeinde mit Wasser und Abwasser.
Im Gemeinderat erntete dieser Vorschlag wenig Begeisterung. Ein Kritikpunkt war, dass die Ortsgemeinde an den Kosten für die Deckensanierung beteiligt werden soll, obwohl sie die Straße zur Verfügung stellt. Zudem müsse geklärt werden, ob die Straße dann tatsächlich nur auf einem Bereich von 100 Metern saniert wird, wie es in der Beschlussvorlage angegeben ist. Möglicherweise sei dies ein Schreibfehler, da die Heimbachstraße deutlich länger ist und durch die Umleitung auf ihrer gesamten Länge stark belastet würde.
Eine Entscheidung vertagte der Rat, bis diese Fragen geklärt sind.