Geiselberg Auf das Geiselberger Schulhaus soll eine Sirene

Mit Sirenen soll die Bevölkerung gewarnt werden.
Mit Sirenen soll die Bevölkerung gewarnt werden.

Um in Notfällen und bei Katastrophenlagen die Bevölkerung warnen und mit Durchsagen informieren zu können, rüstet die Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben ihr Sirenennetz auf. Sie stellt es auf moderne elektronische Sirenen um.

In Geiselberg soll laut Schallausleuchtungsgutachten auf dem ehemaligen Schulhaus eine 1200-Watt-Sirene installiert werden. Bis auf das Gewerbegebiet Seeberg kann über diese Anlage der gesamte Ortsbereich erreicht werden. Wer im Umkreis von 30 Meter zur Sirene wohnt, wird im Notfall dann kurzzeitig mit 115 Dezibel beschallt (vergleichbar dem Lärm, der beim Hämmern von Blechen entsteht). Diesem Standort stimmte der Rat zu, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Die neue Sirene stört nicht das Funksignal für die DSL-Versorgung und die Denkmalbehörde hat keine Einwände. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Um auch das Gewerbegebiet Seeberg – inklusive dem angrenzenden Heltersberger Teil – entsprechend beschallen zu können, muss in diesem Bereich eine Sirene auf einem Mast installiert werden. Wo genau diese stehen wird, wird entschieden, wenn in Geiselberg und Heltersberg die jeweiligen Dachanlagen installiert sind.

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