Kröppen RHEINPFALZ Plus Artikel Altarbauer lassen sich von Corona nicht abhalten

 Auch im Corona-Jahr gibt es am Sitz der Großpfarrei in Trulben einen Fronleichnamsaltar.
Auch im Corona-Jahr gibt es am Sitz der Großpfarrei in Trulben einen Fronleichnamsaltar.

Die „Kröpper Altarbauer“ ließen sich von ihrer alljährlichen Arbeit zum Fronleichnamstag von Corona nicht abhalten. Obwohl es in diesem Jahr coronabedingt keine feierlichen großen Prozessionen im Freien gab, errichteten sie in Trulben am Lothringer Kreuz wieder ihren Altar.

Die fünf Altarbauer wollten auch im Rahmen der aktuellen Aktion „Aufblühen“ in der Großpfarrei St. Wendelinus Trulben ein Zeichen für die Anwesenheit Jesu setzen. „Mit unserem Bild wollen wir zeigen, dass – genauso wie er uns nicht vergessen hat – auch wir ihn nicht vergessen haben“, sagt Christiane Memmer. Mit ihrem Sohn Johannes sowie Sonja Schröck, Edeltraud Neu und Luisa Fremgen war sie gemeinsam am Werk.

Dabei geht es ihnen ebenso um Dankbarkeit: etwa dafür, dass es hier keinen Krieg, keine sintflutartigen Überschwemmungen gibt, keine immensen Stromausfälle oder keine schwere Krise infolge der Corona-Pandemie. Für Passanten haben die Altarbauer dann auch Kreide bereitgestellt – um aufzuschreiben oder aufzumalen, wofür der Einzelne persönlich dankbar ist.

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