Kreis Südwestpfalz Abwasser kann fließen

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) hat der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben die Genehmigung für Bau und Betrieb einer Pumpstation und eines sogenannten Verbindungssammlers für den Anschluss der Gemeinde Petersberg an die Gruppenkläranlage Rodalben erteilt.
Bislang wird das Abwasser der Gemeinde Petersberg in einer eigenen Kläranlage gereinigt und entsorgt. Die Membrankläranlage Petersberg, eine Pilotanlage, hat sich im Betrieb wegen des hohen Wartungsaufwandes sowie hoher Reparatur- und Betriebskosten nicht bewährt (wir berichteten zuletzt am 9. Februar). Deshalb soll das Abwasser künftig zur Kläranlage Rodalben geleitet und dort gereinigt werden. Der Verbandsgemeinderat Rodalben hatte dem Anschluss von Petersberg bereits zugestimmt. Betriebsgebäude, Schlammsilo, Regenüberlaufbecken sowie Rechen- und Sandfang bleiben in Petersberg erhalten und werden für die Vorreinigung des Abwassers sowie den Betrieb der Pumpstation und der Verbindungsleitung genutzt. Der Anschluss erfolgt über eine Leitung entlang der Kreisstraße 17 zu einer Pumpstation und von dort über eine Druckleitung entlang der B 270 am Asphaltwerk Rodalben vorbei bis hin zur Kläranlage Rodalben. Die Investitionskosten belaufen sich laut Aufsichtsbehörde auf 2,2 Millionen Euro. Die Maßnahme wird vom Umweltministerium im Programm für den Ausbau von Abwasseranlagen gefördert. Baubeginn soll im Sommer sein.