Kreis Südliche Weinstraße Zur Sache: Bennett-Kängurus

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Bennett-Kängurus – wie die aus Bornheim – leben normalerweise im Osten und Südosten Australiens und auf Tasmanien. Das dichte Fell ist im Normalfall graubraun, im Nacken und an den Schultern rötlich. Deshalb werden die Tiere auch als Rotnackenwallabys bezeichnet. Die Männchen werden größer und schwerer als die Weibchen: bis zu 105 Zentimeter lang und zwischen 20 und 25 Kilogramm schwer. Bennett-Kängurus sind besonders in der Dämmerung aktiv, meistens sind sie Einzelgänger oder in kleinen Gruppen unterwegs. Die Tiere sind reine Pflanzenfresser. Die Jungen dieser Känguruart sind bei der Geburt noch ziemlich klein, etwa ein bis drei Zentimeter. Die Babys verbringen die ersten fünf Monate im Beutel der Mutter. Erst danach verlassen sie hin und wieder den Beutel, bis er ihnen mit etwa 8 Monaten zu klein ist. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurde immer wieder versucht, Bennett-Kängurus in Europa, etwa Großbritannien, Österreich oder Deutschland anzusiedeln. Die entstandenen Populationen fielen jedoch dem Nahrungsmangel in besonders harten Wintern oder Wilderern zum Opfer. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich seit 2001 eine kleine Population etabliert, die aus drei Tieren entstanden ist, die bei einem Einbruch in einen Tierpark entkommen waren. |ansc

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