Kreis Südliche Weinstraße Wasserpreis bleibt konstant

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Der Wasserpreis im Versorgungsgebiet der Gruppenwasserwerke Bornheim bleibt unverändert bei 1,18 Euro je Kubikmeter. Das beschloss die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Walsheimer Gruppe.

Die einmaligen Beiträge gehen je Quadratmeter beitragspflichtige Grundstücksfläche sogar um 1,12 Euro auf 5,63 Euro zurück, wie in der jüngsten Sitzung unter Vorsitz des Offenbacher Bürgermeisters Axel Wassyl (parteilos) beschlossen wurde. In einem im September veröffentlichten landesweiten Vergleich ging das Wasserwerk in sämtlichen Musterberechnungen aller Haushaltsgrößen als einer der günstigsten Wasseranbieter hervor. Das liege vor allem daran, dass eine Wasseraufbereitung bisher nicht notwendig gewesen sei, heißt es vonseiten der Walsheimer Gruppe. Um die Wasserversorgung hinsichtlich Menge und Qualität, Druck und Bevorratung langfristig sicherstellen zu können, vor allem um Eisen und Mangan aus dem geförderten Brunnenwasser zu entfernen, müsse das Wasser allerdings künftig aufbereitet werden. Darüber hinaus soll das Wasser über eine Enthärtungs- und Entsäuerungsstufe geleitet werden, um weicheres Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können. Der Grunderwerb zur Erweiterung und die Kampfmittelerkundung sind abgeschlossen. Letztere war notwendig, weil die Auswertung von Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg vermuten ließen, dass aus der damaligen Bombardierung der Bahnverbindung Landau-Germersheim noch Blindgänger im Boden stecken. Der Befund war glücklicherweise negativ. Weitere Erkundungen sind allerdings für die Verbindungsleitung zum Vorfluter im Abfluss der Kläranlage Landau notwendig. Mit dieser soll das „Spülwasser“ aus dem Entkalkungsprozess abgeleitet werden. Gleichzeitig wird in dieser Trasse die neue Trinkwasser-Hauptleitung nach Offenbach verlegt. Diese ersetzt die bisherige quer durch den Wald verlaufende und bruchanfällige Leitung, die schon mehrfach mit viel Aufwand repariert werden musste. Da die Leitungstrasse entlang und unter der Bahnlinie hindurch verläuft, stehen weitere Kampfmittelerkundungen an. Zudem muss eine Querungsgenehmigung der Deutschen Bahn eingeholt werden, was sehr aufwendig wird. Daher können die Bauarbeiten, die zwei Jahre dauern werden, wohl erst im Herbst beginnen. Die Kosten sind mit etwa 7,6 Millionen Euro. veranschlagt. (rhp)

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