Kreis Südliche Weinstraße Neues Domizil für Jugendtreff

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Der Jugendtreff Bornheim bekommt ein neues Zuhause. Möglich geworden ist dies, nachdem die Gemeinde das frühere Pfarrhaus auf Erbbaubasis von der katholischen Kirchengemeinde übernommen hat. Dort findet der Jugendtreff, der bislang im Speicher des Rathauses sein Domizil hat, künftig optimale Rahmenbedingungen vor.

Darüber waren sich Ortsbürgermeister Karl Keilen (CDU) und der Rat am Dienstagabend einig. Auf dem großen Pfarrgelände, wo auch die Kita angesiedelt ist, bestehe nun die Möglichkeit, die „Kinder und Jugendarbeit“ zu konzentrieren, sagte Keilen in Anwesenheit des Jugendpflegers Mike Bourquin und der Leiterin der Kita, Ulrike Wingerter. Jugendpfleger, Kita-Leitung und die Mitarbeiter der Schulkindbetreuung haben für Jugendtreff und Schulkindbetreuung ein abgestimmtes Nutzungskonzept für die Räume im ehemaligen Pfarrhaus erstellt, das vom Rat akzeptiert wurde. Die Räume sind großzügig. Positiv aufgenommen wurden die Synergieeffekte. So können Küche und Sanitäreinrichtungen gemeinsam genutzt werden. Gewünscht werden abschließbare Möbel, damit Jugendtreff und Schulkindbetreuung ihre Sachen getrennt halten können. Als Vorteil wird das große Außengelände gesehen, das die Jugendlichen nutzen können. Möglichkeiten, die im Rathaus fehlen. Zudem gebe es dort im Außenbereich die Verkehrsproblematik, die beim Rathaus gegeben sei, nicht. Für die Nutzung des alten Pfarrhauses sei jetzt die Schaffung eines zweiten Rettungsweges erforderlich, so Keilen. Für das Erdgeschoss sei bereits der Auftrag erteilt, für das Obergeschoss laufe die Ausschreibung. Weiteres Thema war die Kita. Dabei ging es um den Umbau der Küche, dem Einbau von zusätzlichen Abwasser- und Wasserleitungen sowie eines neuen Warmwasser-Druckspeichers, was zusätzliche Ausgaben von knapp 4100 Euro bedeutet. Beschlossen wurden auch Maßnahmen zum Schallschutz in einem Gruppenraum. Notwendig geworden ist dies durch die Erweiterung der Kita um eine vierte Gruppe, was die Umwandlung des früheren Turnraumes in einen Gruppenraum notwendig machte. Die Zahl der Kita-Plätze stieg von 75 auf 100. Die Decke soll einen Schallschutz erhalten. Geprüft werden soll, ob der Linoleum-Fußboden in diesem vierten Gruppenraum erneuert werden muss. Die Kostenschätzung liege bei 24.000 Euro, so Keilen.

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