Kreis Südliche Weinstraße Maikäfer als Diebesgut

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Mit Entsetzen und Verärgerung stellte Bornheims Ortsbürgermeister Karl Keilen (parteilos) dieser Tage fest, dass Diebe auch nicht vor Kunstfiguren Haltmachen, die Kindern die Geschichten von „Max und Moritz“ erzählen.

Zwischen dem 21. und 23. Oktober wurde einer der bronzenen Maikäfer samt dem Sandstein, auf dem er am „Max und Moritz“-Platz platziert war, gestohlen. Die Verbandsgemeindeverwaltung Offenbach erstattete Anzeige gegen unbekannt. Die bronzenen Maikäfer sind Teil der Darstellung des fünften Streiches der Wilhelm-Busch-Geschichte. Diese hatte der Neustadter Künstler Gernot Rumpf in Bornheim künstlerisch umgesetzt. In der Geschichte heißt es: Max und Moritz packen Onkel Fritz von den Bäumen geschüttelte Maikäfer unter dessen Bettdecke. „Bald zu Bett geht Onkel Fritz, doch die Käfer kritze kratze , kommen schnell aus der Matratze. ,Bau’, schreit er ,Was ist das hier?’ Und erfasst das Ungetier.“ Diese spaßig-bösen Busch-Geschichten sind in Bornheim am „Max und Moritz“-Platz an einer Kurve vor der Gaststätte „Lehrer Lämpel“ präsentiert. Kinder und Erwachsene können hier die Geschichten um Witwe Bolte, Lehrer Lämpel oder Onkel Fritz erleben. Dass nun dieses wertvolle und nicht ersetzbare Kunstwerk dem Klau anheimgefallen ist und zum Schluss als für wenige Euro gehandeltes, eingeschmolzenes Metall verschachert werden könnte, bekümmert Karl Keilen sehr. Der Ortsbürgermeister bittet daher Zeugen, denen im Tatzeitraum irgendetwas aufgefallen ist, sich unter Telefon 06348 7506 (privat) oder dienstags und freitags ab 17 Uhr unter Telefon 06348 8808 (dienstlich) zu melden. Die Bürger sollten „bei unseren wertvollen Kunstwerken immer wieder hinschauen, denn nur dadurch können wir sie im Dorf langfristig sichern“. (tr)

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