Kreis Südliche Weinstraße Hin und weg

Die Querungshilfe in Impflingen wird wieder abgebaut.
Die Querungshilfe in Impflingen wird wieder abgebaut.

Impflingen: Eigentlich sollte in Impflingen die Kreuzung Ortsdurchfahrt/Rohrbacher Straße nach den Plänen des Landesbetriebs Mobilität (LBM) sicherer werden. Doch dann stellte sich heraus, dass die Querungshilfe und die Poller schwer zu umfahrende Hindernisse sind. Nun macht der LBM den Rückzieher – und baut alles wieder ab.

Erst die monatelangen Arbeiten an der Friedhofsmauer, die zu Verkehrsbehinderungen führten, dann die über 40.000 Euro kostende Umgestaltung der B-38-Kreuzung Ortsdurchfahrt/Rohrbacher Straße: Autofahrer, die regelmäßig zwischen Bad Bergzabern und Landau unterwegs sind, wurden zuletzt vor eine harte Geduldsprobe gestellt. In dieser Woche gibt es kurzfristig wieder eine halbseitige Verkehrsführung. Denn der LBM lässt die umstrittene Querungshilfe wieder abmontieren. Der Rückbau dauere etwa einen Tag, teilt LBM-Leiter Kurt Ertel mit. Nicht nur Horst Junker, erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Impflingen, sprach von einer Fehlplanung oder Fehlkonstruktion des LBM. Und viele Mitbürger, die die Verhältnisse vor Ort beobachteten, stimmten ihm zu. Omnibusse oder Sattelzüge würden stecken bleiben oder die Poller niederfahren, hieß es. Letzteres passierte, nachdem die Baustelle fertig war und die B 38 wieder freigeben wurde. Immer wieder zu sehen sind auch Brummifahrer, die eigentlich von Rohrbach kommend nach rechts in Richtung Landau fahren wollen, wegen der drangvollen Enge aber zunächst in Richtung Bad Bergzabern steuern, um an geeigneter Stelle zu wenden und dann durch Impflingen zu kommen. Andere lenken den Sattelzug erstmal in die Straße Im Schafgarten, um dann rückwärts wieder in die Hauptstraße zurückzusetzen, damit sie nach Landau gelangen. Ortsbeigeordneter Junker wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass im Gemeinderat im Vorfeld der Bauarbeiten gegenüber dem Landesbetrieb Mobilität auf eine unzureichende, weil zu enge Einbiegemöglichkeit aus Richtung Rohrbach hingewiesen worden sei. Doch bei der Ortsbegehung habe LBM-Leiter Kurt Ertel alle Bedenken vom Tisch gefegt. „Dass es an besagter Stelle eng zugehen würde, das wussten wir.“ Aber im Interesse der Verkehrssicherheit der dort die Straße querenden Kinder sei die Lösung bewusst so umgesetzt worden. Mit diesen Worten hatte der LBM zunächst auf die Kritik an der Umgestaltung der Einmündung reagiert. Nun doch die Kehrtwende.

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