Kreis Südliche Weinstraße RHEINPFALZ Plus Artikel Heuchelheim-Klingen: Ortsbürgermeister stellt Projekte der kommenden fünf Jahre vor

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In Heuchelheim-Klingen stehen dem mit über 80 Prozent bei der Kommunalwahl im Mai im Amt bestätigten Ortsbürgermeister Uwe Huth (FWG) erneut Philipp Hof als erster und Roland Bollinger als zweiter Beigeordneter zur Seite. Das neue Gremium, das fünf Neuzugänge verzeichnet, wählten sie bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag einstimmig.

Huth sprach von einem guten Mix in dem neuen Gremium, dessen Mitglieder im Schnitt 43 Jahre alt sind. Fünf Räte schieden auf eigenen Wunsch aus, die verbliebenen seien alle wiedergewählt worden, „was für unsere Arbeit spricht“, sagte Huth. Er hieß folgende neue Räte willkommen: Jürgen Ritter, Tobias Petermann, Susanne Menzel, Lisa Wissing und Achim Schäfer als Nachrücker.

Als Ziele für die nächsten fünf Jahre nannte Huth die Neugestaltung des Ortseingangs von Klingen aus Bad Bergzabern kommend, den Schuldenabbau, das Schließen von Mobilfunklücken, die Entwicklung eines Baugebiets sowie den Einbau von Strahlern in der örtlichen Halle.

Der Gemeinderat hat am Dienstag einstimmig die Hauptsatzung geändert. Damit erhöht sich das Sitzungsgeld von fünf auf zehn Euro. Die Gelder sollen aber weiterhin auf ein Konto fließen, das für die Allgemeinheit bestimmt ist. Mit sechs Ja- und drei Neinstimmen bei einer Enthaltung votierte der Rat auch für eine höhere Vergütung des Ortsbürgermeisters. Zum einen stehe ihm das nach fünf Jahren zu, wie der im Rat befragte Büroleiter Joachim Schwamm von der Verbandsgemeinde-Verwaltung erklärte, zum anderen sei Huth „sehr engagiert“, sagte Ratsmitglied Helmut Leonhardt.

Mit Rainer Tempel (15 Jahre im Rat) und Patricia Weber (ebenso 15 Jahre, davon fast sieben Jahre als erste Beigeordnete) verabschiedete Huth zwei von insgesamt fünf ausgeschiedenen Räten. Die drei anderen Ex-Räte sind Kurt Becker (20 Jahre im Rat), Karlheinz Becker (15) und Matthias Wüst (zehn). Dank gebühre insbesondere Kurt Becker, der für sein großes Engagement die Urkunde des Gemeinde- und Städtebunds erhalten werde, wie Verbandsbürgermeister Torsten Blank in der Sitzung ankündigte.

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