Edenkoben RHEINPFALZ Plus Artikel Bauprojekt: Belasteter Boden stört Anwohner

Andreas Brückmann blickt auf den Erdaushub, der seit Längerem auf einem Bauplatz liegt.
Andreas Brückmann blickt auf den Erdaushub, der seit Längerem auf einem Bauplatz liegt.

Seit fast einem halben Jahr liegt Erdaushub an einer Baustelle in Edenkoben. Einem Anwohner kommt das komisch vor. Ist das Grundwasser in Gefahr?

Sonnengarten – unter diesem Namen treibt die Weka Wohnbaugesellschaft mbH ihr Bauprojekt in der Edenkobener Bahnhofstraße voran. Den Großteil der 28 Reihen- und Doppelhäuser, die das Mannheimer Unternehmen sich seit dem Kauf des Grundstücks im Jahr 2019 vorgenommen hat, stehen bereits – wenn auch mit Verzögerungen, die nicht nur auf Corona zurückzuführen sind.

Die Arbeiten sollten in einem Rutsch über die Bühne gehen. Die Verantwortlichen mussten aber umdisponieren. Es gab nämlich unterschiedliche Vorschriften für das Vorhaben. Das sagt der Kaufmännische Leiter beziehungsweise Prokurist des Unternehmens, Alban Rabl. Für die ersten zehn Reihenhäuser musste der Stadtrat lediglich abwägen, ob sich die Gebäude in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen oder nicht. Eine Regelung, die vielen als Paragraf 34 Baugesetzbuch bekannt ist. Weil sich zwei der insgesamt vier Doppelhäuser hinter der sogenannten fiktiven Baugrenze befinden, hat der Kreis für diese einen Bebauungsplan gefordert. Ende 2022 lag dieser für den Bauträger vor, der insgesamt etwa zehn Millionen Euro in das Projekt steckt.

Es gibt noch einen weiteren Bauabschnitt

Der Bauträger befindet sich inzwischen in den letzten Zügen seines Projekts – zumindest vorerst. Beim dritten Doppelhaus läuft der Innenausbau, das Objekt ist verkauft. Aufgrund der veränderten Marktbedingungen werden die letzten Wohneinheiten aber noch nicht errichtet, wie Alban Rabl informiert. Allerdings gibt es für das 8000 Quadratmeter große Grundstück noch weitere Pläne: So soll das Dienstgebäude der Pfalzwerke für zehn weitere Reihenhäuser weichen. Frühestens 2025 könnte es so weit sein.

Alban Rabl von der Weka Wohnbau zeigt auf das Doppelhaus, das als letztes fertiggestellt wird. Hätte es die Verzögerungen nicht
Alban Rabl von der Weka Wohnbau zeigt auf das Doppelhaus, das als letztes fertiggestellt wird. Hätte es die Verzögerungen nicht gegeben, wären das Objekt und auch die Zuwegung zu den Immobilien schon längst fertig.

Bis dahin wird sich nichts rühren. Die Pfalzwerke haben nämlich von der Option Gebrauch gemacht, den Standort von der Ortslage in einen Neubau in das Edenkobener Gewerbegebiet erst dann zu wechseln. Hat der Energieversorger das bisherige Dienstgebäude verlassen, könnte es für die Weka Wohnbaugesellschaft weitergehen, die von ihrem Sitz in Mannheim aus Bauprojekte im Umkreis von bis zu 100 Kilometer realisiert und sich dabei auf den Bau von Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern spezialisiert hat.

Wieso die Behörden einschreiten

Für Fragezeichen sorgt ein Erdaushub. Seit fast einem halben Jahr liegt er auf einem Baugrundstück. Dort, wo das vierte Doppelhaus entstehen könnte. Anlieger Andreas Brückmann kommt das verdächtig lange vor. Zumal die Erde anfangs, als die Abdeckung fehlte, bei Regen in diversen Farben geschimmert habe. „Da habe ich mir gedacht, dass damit etwas nicht stimmen kann.“

Irritiert

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