Fußball
Wochenende der „Bepas“ beginnt am Freitagabend
Für die einen rückt der Traum in immer greifbarere Nähe. Und bei den anderen platzt der Traum mehr und mehr. Der TuS Schönenberg hat erneut einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Nanzdietschweiler hingegen patzte zum zweiten Mal in Serie. Und die „Bepas“ holten einen hart umkämpften Punkt im Bezirksliga-Derby schlechthin.
Mehr Team geht nicht: Der TuS Bedesbach-Patersbach zeigte im Kuseler Derbyspiel gegen Wolfstein-Roßbach Moral und belohnte sich für seinen Einsatz mit einem Punkt. Das nächste Spiel der Blau-Weißen gegen die VB Zweibrücken wurde auf Freitag vorgezogen, denn im Sportheim steht am selben Abend noch eine dritte Halbzeit bevor.
Erst Fußball, dann Feiern
„Unter dem Strich hatte Wolfstein mehr vom Spiel“, blickt „Bepas“-Trainer Thomas Löber zurück. Aber das war auch nicht weiter verwunderlich. Denn dass die „Rowos“ vor heimischer Kulisse alles nach vorne werfen, war von der Mannschaft mit der besten Offensive nicht anders zu erwarten. Aber die Gäste ließen hinten nur sehr wenig anbrennen. Im ersten Abschnitt fiel gar kein Tor. Eine starke Einzelaktion bescherte der Heimmannschaft dann in der 60. Spielminute das 1:0. „Wir haben einmal gepennt und wurden direkt bestraft“, erinnert sich der Trainer an das Gegentor zurück.
Doch immer wieder setzte Löbers Elf entscheidende Nadelstiche und gab sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Die „Bepas“ verbuchten in der Folge noch drei große Chancen. Auch der Favorit war mit einem Pfostentreffer gefährlich. Und dann erlöste David Selesi mit seinem Tor in der 90. Spielminute den gesamten TuS-Anhang. „Mehr Team geht nicht“, kommentiert Löber stolz, der genau dieses Ergebnis zuvor getippt hatte. Aus diesem gewonnenen Punkt können die „Bepas“ viel Energie für die kommenden Spiele ziehen.
Kadersituation bei „Bepas“ weiter kritisch
Die übliche Sonntagspartie wurde auf Freitag vorgelegt. Um 19 Uhr ist Anpfiff, direkt vor dem Bedesbacher Sportheim. Und um 21 Uhr wird dort zur Abschlussveranstaltung eingeladen. „Erst Fußball, dann Feiern“ ist das Motto. Doch zunächst muss die Pflichtaufgabe erledigt werden. Denn die Vereinigten Bewegungsspieler Zweibrücken sind keine leichte Aufgabe. Die Rückkehr von Max Maurer ist sicher hilfreich, ansonsten bleibt die Kadersituation weiter kritisch.
Ein enttäuschendes 2:4, so lautet die Bilanz des vergangenen Spieltags: Der SV Nanz-Dietschweiler kam mit der Battweiler Spielweise nicht wirklich zurecht. Nach der zweiten Auswärtsniederlage in Folge gilt es, gegen den FC Fehrbach vor heimischer Kulisse wieder zuzuschlagen.
SVN braucht Ersatz für Keeper Purket
„Wir sind ganz gut in die Partie reingekommen“, blickt Spielertrainer Fabian Lauder auf die vergangene Auswärtspartie in Battweiler zurück. Doch vor allem körperlich war die Heimelf überlegen. Und gegen das Spielprinzip, welches überwiegend auf langen Bällen hinter die Kette aufbaute, fand Lauders Truppe kaum eine Antwort. Letztlich geht die bittere 2:4-Niederlage also in Ordnung. „Wir haben verdient verloren“, bestätigt Lauder. Mit der zweiten Niederlage in Folge wurde der Traum vom Aufstieg nochmals kleiner. Primus Kirchheimbolanden konnte binnen drei Partien seinen Vorsprung von vier auf ganze zehn Punkte ausbauen. Aber der Tabellenzweite Wolfstein-Roßbach holte auch nur einen Punkt in zwei Begegnungen. Somit bleibt es doch noch etwas spannend.
Die Nanzdietschweilerer, die in der gesamten Saison zu Hause erst fünf Punkte haben liegen lassen, wollen gegen Fehrbach wieder punkten. Für Schlussmann Joshua Purket muss allerdings wieder Ersatz gefunden werden. Und Benny Brill fällt ebenfalls aus. Im Hinspiel unterlagen die Kuseler mit 1:2. Das gilt es im anstehenden Rückspiel unbedingt zu verhindern.
Passend zum Namen gibt es seit neuestem beim TuS Schönenberg nur noch Schönes zu vermelden: Drei Siege in Folge heißt die Bilanz aus den letzten drei Partien. Und damit ist ein großer Schritt zum rettenden Ufer getan. Aber der Abstiegskampf ist bekanntlich hart, der Großteil der Konkurrenz hat nicht gepatzt. Mit dem SV Alsenborn wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Schönenberger.
Harte Nuss in Alsenborn
In den ersten 20 Minuten war am vergangenen Wochenende Reichenbach klar besser. Schönenberg wirkte noch etwas unsortiert. Aber dann ergriff der TuS die Initiative und spielte mehr und mehr auf. Die herausgespielten Möglichkeiten konnten allerdings nicht in Tore umgemünzt werden. Das änderte sich kurz nach der Pause. Daniel Welsch stellte in der 48. Spielminute per Distanzschuss auf 1:0. Auch nach der Führung war der TuS spielbestimmend. In der Schlussphase drehten dann die favorisierten Reichenbacher auf. Aber alle Angriffe wurden wegverteidigt. Und per Kontertor setzte Kevin Körbel in Minute 89 den Deckel auf die Partie.
So kann und soll es weitergehen: „Die Stimmung in der Mannschaft ist dadurch natürlich nicht gesunken“, hält Spielleiter Timmy Weis zufrieden fest. Aber es müssen noch viele Schritte gegangen werden, bis das große Ziel Klassenverbleib erreicht wird. Und der nächste Schritt soll in Alsenborn erfolgen. „Das wird eine harte Nuss“, betont der Spielleiter. Denn die Alsenborner werden bekanntlich besser eingeordnet, als sie tabellarisch dastehen.