Herschweiler-Pettersheim Warum bei der Sanierung der Grundschule Herschweiler-Pettersheim Eile geboten ist

Die Fassade der Herzog-Christian-Schule in Herschweiler-Pettersheim ist vor vier Jahren saniert worden. Nun soll eine umfassende
Die Fassade der Herzog-Christian-Schule in Herschweiler-Pettersheim ist vor vier Jahren saniert worden. Nun soll eine umfassende Instandsetzung in Angriff genommen werden.

Die Modernisierung der Grundschule in Herschweiler-Pettersheim ist schon lange geplant. Jetzt soll alles ganz schnell gehen. Warum das plötzlich nötig ist.

Die Grundschule in Herschweiler-Pettersheim soll energetisch saniert werden. Das Vorhaben wird über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) gefördert. Dazu muss es jedoch bis 30. Juni 2027 umgesetzt sein. Aus diesem Grund sollen die Arbeiten umgehend ausgeschrieben werden. Bei seiner Sitzung ermächtigte der Verbandsgemeinderat einstimmig Bürgermeister Christoph Lothschütz (CDU), die Aufträge zu erteilen.

Die Instandsetzung der Schule ist schon länger im Gespräch. So war schon im Dezember 2023 eine Kostenschätzung von knapp 871.000 Euro für das Vorhaben vorgelegt worden. Aus Kipki dürfte die Verbandsgemeinde einen Zuschuss von fast 847.000 Euro erwarten. Nun liegt eine neue Kostenschätzung vor. Und nach dieser beläuft sich die Sanierung aufgrund gestiegener Kosten auf 1,372 Millionen Euro.

Sorgen bereiten die Heizungen

Wenngleich nach den Worten von Lothschütz nicht mehr alle Holzfenster ausgetauscht werden sollen, sondern nur die maroden, ist die Gesamtsumme doch um einen Batzen höher geblieben als ursprünglich erwartet. Die 15 bis 20 Jahren alten Alufenster sollen ebenfalls ausnahmslos erhalten bleiben. Außerdem sollen Fensteröffnungen teilweise zugemauert werden. Modernisiert werden die Fenster in der Turnhalle. Obendrein ist geplant, das Dach rückzubauen und durch ein neues zu ersetzen. Die Dämmung der Außenfassade soll auf den neuesten Stand gebracht werden.

Etwas Sorgen bereiten die drei Heizungen. Laut Lothschütz sind nur noch zwei von ihnen funktionstüchtig. Auch das Blockheizkraftwerk müsse geprüft werden. In einem weiteren Schritt sollen die Turnhalle und der Vorraum saniert werden, kündigte der Bürgermeister an. Ein Zeitfenster kann er dafür noch nicht nennen.

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