Gries Vorerst kein Beitritt zum Forstzweckverband

Die Gemeinde will die Entwicklung des neuen Konstruktes erst einmal beobachten.
Die Gemeinde will die Entwicklung des neuen Konstruktes erst einmal beobachten.

Die Ortsgemeinde mit ihrem rund 60 Hektar großen Waldbesitz wird dem Forstzweckverband „Oberes Glantal“ bis auf Weiteres nicht beitreten. Gleichwohl war dieses Nein nicht endgültig.

Wie Ortsbürgermeister Olaf Klein betonte, sei das Votum keine prinzipielles Absage an den Zweckverband. Vielmehr habe sich der Rat dafür ausgesprochen, die Entwicklung des neuen Konstrukts zu beobachten, um dann später die Frage eines Beitritts erneut zu diskutieren.

Noch im Mai vergangenen Jahres hatte sich Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel den Fragen des Grieser Ortsgemeinderates gestellt. Dabei hatte sie sie die Vorteile eines solchen Verbandes dargestellt, verschwieg aber auch nicht die Nachteile: So entscheiden die einzelnen Gemeinden nicht über ihren jährlichen Holzhieb und haben nicht mehr über Forstwirtschaftspläne zu beraten. Gleichwohl betonte Kleinhempel, dass die Gemeinde die Planungshoheit über ihren Waldbesitz behalten werde.

Voraussetzung für einen Beitritt ist eine Wertermittlung, die sich in einer Neufassung des Forsteinrichtungswerkes widerspiegelt. Das Werk stellt eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicher und bestimmt darüber hinaus die Betriebsplanung.