Motorsport Vielfalt bei den Rennen um die südwestdeutsche Auto-Cross-Meisterschaft
Hinzu kommt ein Team-Langstreckenrennen, das am Samstag ausgetragen wird. Mit im Starterfeld befinden sich auch Piloten aus der Region.
Die Veranstaltung in Pfeffelbach ist einer von zehn Läufen zur südwestdeutschen Auto-Cross-Meisterschaft. Danach ist ein Drittel der Meisterschaftsläufe absolviert. In fast allen Rennen kommt Spannung auf. Die Meisterschaftsfavoriten liegen an der Spitze eng zusammen, somit ist jeder Punkt äußerst wichtig.
Gesamte Breite motorsportlicher Fahrzeuge
Am Start ist die gesamte Breite motorsportlicher Fahrzeuge, die für die unebenen Pisten geeignet sind. Die Palette reicht vom Tourenwagen mit geringen Verbesserungen über die Serientourenwagen bis hin zu den Spezialtourenwagen, die speziell für diese Art des Motorsports gebaut sind. Interessant sein dürfte auch die „Käfer-Klasse“ mit den Käfer aus der Volkswagen-Schmiede mit 1,6-Liter-Motoren.
Die Jugend hat ebenfalls eine Startberechtigung, wobei allerdings die Leistung der Motoren aus Sicherheitsgründen sehr gering ist. Ausgeschrieben sind auch zwei Klassen für Senioren, einmal mit Motoren bis zu 650 Kubikzentimeter und dann bis zu 900 Kubikzentimeter Hubraum. Mit 22 und 16 Nennungen sind beide Wettbewerbe sehr gut bestückt, die Teilnehmer gehen mit Cross-Karts auf die Piste.
Optimale Voraussetzungen im Steinbruch
Für mächtig Tempo werden die Tourenwagen mit mehr als 1800 Kubikzentimeter Hubraum sorgen. Verschiedene Hersteller sind in dieser Klasse mit unterschiedlichen Motoren vertreten. So ein Audi RS 4 RX mit dem 2,7-Liter-Motor oder der BMW 325 mit einem 2,5-Liter Aggregat sowie der Zwei-Liter-Subaru Impreza. Die Spezial-Tourenwagen ähneln noch dem Straßenfahrzeug, sind aber für den Rennsport aufgerüstet. Angefangen beim Motor über das Fahrwerk bis hin zur zweckmäßigen Karosseriegestaltung. Die Spezial-Cross-Fahrzeuge sind reine einsitzige Rennsportboliden mit wenig Gewicht und leistungsstarken Motoren. Die Fahrer sind bei der Bewältigung dieser Rennmaschinen echte Lenkkünstler und begeistern die Zuschauer.
Im Steinbruch des Unternehmens GIHL findet der Veranstalter optimale Voraussetzungen für die Meisterschaftsläufe. Die Strecke ist 750 Meter lang und zwischen fünf und zehn Meter breit, so dass viele Überholvorgänge zu verfolgen sind. Der Untergrund aus Asphalt, Schotter und gewachsenem Boden stellte hohe Anforderungen an die Piloten. Schnelle Kombinationen prägen die Strecke. Viele Aktionen werden vor und in der Spitzkehre zu verfolgen sein, dort, wo schon so manches Rennen entschieden wurde.
Spannung beim Superfinale
Am Samstag geht es um 9 Uhr mit einem Zeitfahren los. Anschließend im ersten Vorlauf geht es schon um die Platzierungen für den zweiten Vorlauf, der am Sonntag um 9 Uhr gestartet wird. Die schnellsten Piloten vom Samstag stehen am Sonntag in der ersten Startreihe. Dieser Vorlauf ist entscheidend für die Startaufstellung zum Hauptlauf, der um 13 Uhr gestartet wird.
Nochmals Spannung verspricht das Superfinale. In einer ersten Wertung treffen die beiden schnellsten Piloten aus den Serientourenwagen und Tourenwagen aufeinander. Im zweiten Rennen sind es die Piloten aus den Spezial-Cross-Fahrzeugen, den Spezialtourenwagen und den Cross-Kart-Rennern der Senioren. Neu ist das Team-Langstreckenrennen, zu dem sich sechs Teams angemeldet haben.
Der Preis für ein Wochenendticket beträgt 15 Euro, für Sonntag reduziert sich der Preis auf zehn Euro. Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Es sind genügend Parkplätze ausgewiesen.