Ulmet Ulmeter Osterradweg: Spenden für die Blütenpracht

Die freiwilligen Helfer Gerhard Bachmann (links) und Erwin Drumm (rechts) mit Initiator Ottmach Becker.
Die freiwilligen Helfer Gerhard Bachmann (links) und Erwin Drumm (rechts) mit Initiator Ottmach Becker.

Die stolze Anzahl von 3250 Blumenzwiebeln haben freiwillige Helfer entlang des Radwegs in Ulmet in die Erde gebracht. Die sollen im kommenden Frühjahr den „Ulmeter Osterradweg“ zum blühen bringen. Finanziert wird die Aktion durch ein Crowdfunding-Projekt, mit Unterstützung der Volksbank Glan-Münchweiler.

Im diesem Jahr konnten sich Radfahrer, die zu Osterzeit durch Ulmet fuhren, erstmals an einer bunten Osterdekoration entlang des Radweges erfreuen. Weil die Resonanz darauf so gut war, soll der Weg im kommenden Jahr durch tausende Blüten noch ansprechender aussehen.

Gesetzt wurden laut Initiator Ottmar Becker bislang ausschließlich Narzissen. „Eigentlich wollten wir auch noch Tulpen setzen, davon haben uns die Gärtnereien aber unisono abgeraten, weil Mäuse die Tulpenzwiebeln offenbar unglaublich lecker finden“, berichtet Becker mit einem Schmunzeln. Eventuell sollen im Frühjahr aber noch weitere Blumenfelder hinzukommen. Um die regionalen Gärtnereien zu unterstützen, habe man die Blumenzwiebeln bei den Gärtnereien Clos (Altenglan), Hanns (Kusel) und Gilcher (Eschenau) eingekauft.

Zur Finanzierung der Aktion haben Becker und der Ulmeter Förderverein für Sport und Kultur ein Crowdfunding-Projekt gestartet – unterstützt von der Volksbank Glan-Münchweiler, die für Spendenbeträge von fünf bis 50 Euro jeweils noch einmal die gleiche Summe draufpackt.

Bislang haben 16 Unterstützer insgesamt 950 Euro gespendet – Ziel der Aktion ist ein Betrag von 1500 Euro. Weil das Projekt noch bis zum 12. Januar läuft, die Blumenzwiebeln aber jetzt bereits unter die Erde mussten, ist der Förderverein in Vorleistung getreten.

Bastelpakete für Kinder

Sollte von dem Spendenbetrag am Ende noch etwas übrig bleiben, weiß Becker auch schon, was damit passieren soll. Denn in seiner Freizeit betreibt er „Ottmars Holzwerkstatt“, in der er unter anderem ausgefallene Vogelhäuschen herstellt, aber auch Bastelprojekte für Kinder anbietet. Dabei wurden in den vergangenen Jahren schon einige Figuren für das „Ulmeter Osterdorf“ – dem Vorgänger des Osterradwegs – hergestellt. Weil das coronabedingt im vergangenen Jahr nicht möglich war, hat Becker kleine Bastelpakete, unter anderem gefüllt mit Ostereiern und -figuren aus Holz und Farben, geschnürt.

Kinder aus dem Ort konnten diese Bastelpakete kostenfrei abholen und sich zu Hause kreativ austoben. Die bemalten Eier und Figuren wurden dann entlang des Radwegs verteilt. „Wenn von den Spenden etwas übrig bleibt, wollen wir das auch in diesem Jahr wieder machen. Die Resonanz im vergangenen Jahr war super: 28 Kinder haben Pakete abgeholt und zu Hause fleißig gemalt“, berichtet Becker. „Es wäre also toll, wenn noch viele Spenden eingehen würden, und wir das Projekt auch in diesem Jahr wieder angehen könnten.“

Info

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das im Internet auf der Crowdfunding-Seite „Viele schaffen mehr“ tun.

x